Freitag, 18. April 2014

Osterhasen klopfen


Oh wie ist das schön! Ostern steht vor der Tür! Freut ihr euch auch schon so fest auf das Eiertütschen, Osternestli-Suchen und Schoggihasen-Verschlingen? Ich für meine Seite kann es kaum erwarten!

Für diesen Samstag habe ich mir vorgenommen den Ostermarkt in Saanen zu entdecken. Meine Freunde schwärmen schon seit Jahren von diesem gemütlichen Anlass. Was mich persönlich besonders wundernimmt, ist ein ganz spezieller Punkt im diesjährigen Programm.

Das „Osterhasen Klopfen“.

Hmm, was könnte damit gemeint sein? Werden dort den Hasen die Ohren lang gezogen oder geht es den Saaner Hasen tatsächlich an den Kragen? Ich kann nur darüber rätseln und je länger ich das mache, desto neugieriger werde ich. Ach, wieso ist nicht bereits Samstag, meine Vorfreude steigt gerade in ungeahnte Höhen. (Apropos Höhen, der Osterhase ist am Samstag auch auf dem Rellerli, ob er da auch geklopft wird?)

Jetzt habe ich sicher auch eure Neugier geweckt. Wer weiss, vielleicht treffe ich ja den einen oder anderen am Samstag im schönen Saanen an. Ich hoffe nur, dass sich auch die Hasen trauen und sich nicht in ihrem Hasenbau verkriechen. Ich melde mich nächste Woche wieder und verrate dann wie es den Hasen ergangen ist.

Schöne Ostern Euch allen!

Dienstag, 1. April 2014

Waterslide Contest - so war's

So, der WATERSILDE Contest 2014 ist Geschichte. Und ich sag Euch, es hat sich gelohnt dabei zu sein, wenn auch nur als Zuschauer. Alles sehr relaxed und ein tolles Beach Feeling auch ohne Sand, Strand und Nothing to Do. Sonne satt, grandiose Aussicht, Palmen, der Pool, knackige Life Guard Girls fast wie bei Baywatch und cooler Sound vom Dach der Horny Bar. OK, mit der Startzeit nahmen sie es nicht so genau, denn statt 13 Uhr wurde es locker eine Stunde später. Ob das Absicht war um den Umsatz der Bar anzukurbeln? Oder um noch mehr Skifahrer von der Piste an den Pool zu bringen?

Als es dann endlich losging, standen alle dicht gedrängt möglichst nahe am Geschehen. Und schon kamen die ersten Fahrer die steile Anfahrtsspur runter. Ob direkt flach mit vollem Schuss in den Pool oder über die aufgebaute Schanze, jede und jeder wurden frenetisch beklatscht und von der Jury benotet. Nicht nur perfektes Surfen über den Pool, sondern auch die Originalität und Akrobatik wurden bewertet. Zwei Jungs aus England schafften es, auf ihren Snowboards praktisch trocken den Pool zu überqueren, was zwar schön anzusehen war, jedoch fehlte da etwas der Fun Faktor. Einige Teams hatten sich echt Mühe gegeben, sowohl mit der Verkleidung als auch der Choreografie. Nebst Superman, Matrosen und Matrösinnen und dem SuperPuur war ein Team aus Köchen auf der Jagd nach dem Güggel. Und ob auf Snowboard, Monoski, Alpinskis, Freestyle Skis oder gar Langlauf Skis kamen alle nicht ganz trocken durch. Der eindeutige Gewinner war das Team „Future Shower Tower 9.0“: ein Chalet als Torbogen gehalten von zwei leicht bekleideten Girls im Alu-Bikini vor der Schanze platziert, der erste Fahrer durchs Chalet mit Rückwärtssalto in den Pool, gefolgt von zwei weiteren Fahren, die parallel ebenfalls über die Schanze sausten und mit perfektem Vorwärtssalto im Pool eintauchten. Wow! Die Jury bewertete diese Show verdient mit Höchstnoten! Das war’s! See you next year!




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Freitag, 28. März 2014

Me goes Waterslide Contest


Hey Leute, freut ihr euch auch schon so auf den Waterslide Contest an der Hornybar wie ich? Wenn’s nur halb so lustig wird wie im vorigen Jahr (siehe Film) steht uns morgen, am Samstag, 29.3., echt wieder ein spritziges Vergnügen ins Haus. Das spassende Wetter ist ja angekündigt. Die Palmen und die Meerjungfrau sind sicher schon bereit für ihren Einsatz oberhalb von Schönried.

Um 13 Uhr soll’s losgehen. Respekt für alle, die sich in den verrückten Verkleidungen den Schwunghügel hinunter in den eiskalten Pool stürzen, um von der Jury dafür Punkte zu kassieren. Letztes Jahr begann der Wettbewerb mit einiger Verspätung, weil erst noch eine dicke Eisschicht (!) entfernt werden musste. Kann ich gut verstehen, schliesslich will sich ja keiner an so einer Scholle den Grind aufschlagen. Sicherheit geht vor.

Ich bin schon so gespannt, welche Kostüme uns die unverfrorenen Heros dieses Jahr vorführen.

Habt’s gut und wir sehen uns am Pool.


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Dienstag, 18. März 2014

Experiment Langlauf!


Aus dem Skikeller holte ich meine Schuhe, Stöcke und Skier. An diesem Tag rockte ich nicht die Skipisten, nein. Heute stand Langlauf auf dem Programm. Dank der Olympischen Spiele in Sotchi weiss ich bereits, wie sich die Langlaufmütze aufsetzt. Gleich oberhalb der Augenbrauen kommt die Mütze hin, die Ohren dürfen dabei nur halb zugedeckt sein.

Als ich in Saanenmöser auf die Loipe kam, schauten mich die Winterwanderer und die anderen Langlaufbegeisterten an als wäre ich Dario Cologna. Ich muss zugeben, ich fühlte mich super. Die Ausrüstung passte mir wie angegossen. Die ersten zehn Meter waren etwas wackelig, meine Beine mussten sich zuerst an die „spezielle“ Bindung anpassen. Die Bedingungen auf der Loipe waren perfekt. Noch vor kurzer Zeit flitzte ich die (nahezu )selbstpräparierte Skipiste hinunter. Nun stand ich auf meinen Skating-Skiern. Den Rhythmus fand ich ziemlich schnell und auch an die leichten Skier hatte ich mich schnell gewöhnt. Mit gemessenen 12 km/h bestaunte ich die Aussicht übers Saanenland. Rüblihorn, La Videmanette, Oldenhorn – ups, vor lauter Berge habe ich fast die rasante Abfahrt von Saanenmöser nach Schönried verpasst. Bereits mit hohem Tempo war ich an der steilsten Stelle der Abfahrt angelangt. Mit gefühlten 100 km/h raste ich Richtung Schönried. Eine kleine Bodenwelle rüttelte mich herum…. schwuuuups! Auf meine Körpervorlage folgte ein spektakulärer Sturz in den Tiefschnee neben der Loipe. Als ich mich von meinem Lachanfall erholte, startete ich die Mission „Aufstehen“. Weh tat mir zum Glück nichts. Wieder aufgestanden, bemerkte ich, dass mein linker Langlaufski gebrochen war. Was für ein Unglück. Zu Fuss lief ich entlang dem Winterwanderweg Richtung Schönried. Spontan gönnte ich mir eine „heisse Schoggi“ in der Moosbar. Schokolade macht ja bekanntlich glücklich, zusammen mit der wunderschönen Aussicht vergass ich meinen Sturz. Mit meinen Freunden lache ich noch immer über mein Experiment Langlauf. Neue Skating-Skier habe ich mir wiederum geleistet, die tollen Loipenbedingungen will ich auf keinen Fall verpassen. Ich freue mich auf die weiteren Erlebnisse auf der Loipe.

Langlaufloipe Saanenmöser

Montag, 10. März 2014

Pistenfahrzeuge, die Könige der Pisten

Schaufeln, fräsen, glätten – wenn um 17 Uhr der letzte Schneesportler das Skigebiet Horneggli bei Schönried verlassen hat, beginnt die einsame Arbeit der Pistenfahrzeug-Fahrer. Und der Spass für mich, heute als Copilot. Die 420 PS-starken roten respektive silbrigen Riesen verwandeln Abend für Abend unsere Pisten in einen glatten Schneeteppich und schieben den Schnee dorthin, wo er gebraucht wird. Elegant und vergleichbar mit einem Skorpion gleitet das Fahrzeug mühelos über die Pisten. Die riesige Windschutzscheibe im Fahrercockpit ermöglichte mir einen ergreifenden Blick raus in die kalte Natur – mir selbst war es wohlig warm auf meinem bequemen Beifahrersitz.

Kurz bevor die Sonne mit ihren Sonnenstrahlen das letzte Mal das Saanenland geküsst und sich von diesem wunderschönen Tag verabschiedet hat, durften auch wir noch in den Genuss eines atemberaubenden Sonnenuntergangs auf den menschenleeren Pisten kommen. Für den Fahrer purer Alltag… Ich, für meinen Teil, kriegte nicht genug.

In dem Sinne möchte ich mich bei all den zahlreichen Pistenpräparateuren, Schneeschiebern und Mechanikern bedanken. Merci, dass ihr unsere schönen Pisten im Saanenland Nacht für Nacht präpariert und unseren Gästen und Einheimischen einen wundervollen Pistenspass gewährt. Selbstverständlich ist dies allemal nicht!

 

Freitag, 25. Oktober 2013

Gstaadermesse


Am Donnerstagabend entschied ich mich kurzfristig, die Gstaadermesse zu besuchen. Dies war kein Problem, da die Stände bis um 22 Uhr geöffnet haben. Vor dem Eingang traf ich auf einen Pionier der Region: den Funi. Vor allem bei der älteren Generation sah man viele glänzende Augen. Bei einem feinen Tee wurden Erinnerungen wach und untereinander ausgetauscht. Damit dieses Stück Geschichte erhalten bleibt und ins Verkehrshaus der Schweiz nach Luzern umziehen kann, sammelt Gstaad Saanenland Tourismus: Jeder kann helfen, den Funi zu retten: http://www.gstaad.ch/de/page.cfm/KulturTradition/Historisches/Funi

Nach diesen schönen Momenten voller Erinnerungen ging es weiter in die Ausstellungshalle. An den Ständen der lokalen Firmen werden die neusten Produkte und Dienstleistungen vorgestellt. Oftmals gibt es „Versucherli“ oder spannende Wettbewerbe, bei denen die Besucher schöne Preise gewinnen können. Entlang der Stände traf ich viele Leute aus dem Saanenland und Umgebung. Beim „Dorfen“ erfuhr ich die neusten Geschichten aus der Region. Durch das viele Diskutieren ging die Zeit (leider) viel zu schnell vorbei. Jedoch hatte ich mir vorgenommen, noch die Lehrlingsausstellung unter die Lupe zu nehmen. Das diesjährige Thema „EXTREM“ führte zu verschiedenen Interpretationen und somit zu noch verschiedeneren Werken. Es ist beeindruckend, welch kreative Lehrlinge das Saanenland zu bieten hat.

Der Abend klang mit hitzigen Diskussionen über die neuesten Entwicklungen in der Ferienregion bei einem kühlen Bier aus. Sie, werte Leser meines Blogs, haben noch bis und mit Sonntag, 27. Oktober, Zeit die Messe zu besuchen.
http://www.gstaadermesse.ch/

Mittwoch, 25. September 2013

"Einmal Wispile und zurück, bitte"

Am vergangenen Wochenende entschieden ein paar Freunde und ich, solange das Wetter noch so schön ist, eine Wanderung zu unternehmen. Wir entschieden uns für die Variante „Wispile-Lauenensee-Gstaad“. Wir wanderten dann leichtfüssig an der wunderschönen Alpenflora vorbei, hatten die herrliche Aussicht vor Augen und die Sonne im Gesicht. Bald erreichten wir die „Höhi Wispile“. Zeit für eine Picknick-Pause. In der frischen Bergluft und der herrlichen Sonne schmeckten uns das selbstgebackene Brot, Alpkäse aus der Region und frische Früchte besonders gut.

Unterwegs kamen wir an einem wunderschönen naturbelassenen See vorbei, welcher die mächtigen Berge im Hintergrund reflektierten. Der Anblick war atemberaubend. Weil uns schon die Nachmittagssonne ins Genick schien und der Weg noch weit war, mussten wir uns von diesem herrlichen Ort regelrecht losreissen.

Frisch gestärkt, traten wir noch den letzten Teil der Wanderung an und schon bald sahen wir von Weitem den Lauenensee. Von dort aus war es nur noch einen Katzensprung zum See und wir freuten uns auf ein bisschen Erholung.

Lauenensee

Für die letzte Etappe vom See zurück ins Dorf Lauenen entschieden wir uns für den Bus. Die Vorfreude, im Bus gemütlich unsere Beine ausstrecken zu können, trieb uns noch schneller zu der Bushaltestelle. Bequem und sorgenlos reisten wir nach Gstaad zurück, wir brauchten nicht mal mehr ein Billet im Postauto zu lösen, da wir bereits an der Wispiletalstation ein Rundreiseticket gelöst hatten – sehr praktisch!

Zurück in Gstaad liessen wir diesen eindrucksvollen Tag bei einem kühlen Drink an der Bar ausklingen. Der Herbst bietet sicher noch so manchen herrlichen Sonnentag für eine der vielen Wandermöglichkeiten in unserer Region.