Der unterhaltsame Blog-Channel aus der Ferienregion Gstaad mit erlebnisreichen Posts von "Me"

Freitag, 29. Januar 2016

Me am Snow Bike Festival

Ein Bike Festival – und das im Winter? Da muss man ja definitiv mit dabei sein. Gespannt was mich erwartete, begab ich mich am Freitag gegen halb 10 Uhr zum Startgelände in der Promenade Gstaad. Der strahlend kalte Wintertag trug zur super Stimmung am Start bei. So manche Journalisten und Touristen amüsierten sich an den farbigen Anzügen und Bikes der Sportler, die aus vier Kontinenten und 18 verschiedenen Nationen angereist waren – wow! Ein Eyecatcher war definitiv der pinke Thailänder, der am Vortag zum ersten Mal Schnee gesehen hatte. :)
Das Startgelände erstrahlte im Glanz der Morgensonne. 

Im glitzernden Schein der ersten Sonnenstrahlen fiel pünktlich um 9.30 Uhr der Startschuss und die Rennfahrer nahmen ihre erste Etappe Richtung Rougemont in Angriff. Vom Waadtland führte die Strecke wieder zurück nach Saanen, dann das Chalberhöhni hoch bis aufs Eggli, wo wir die Teilnehmer nochmals richtig anfeuerten. Nur kurz konnten die Fahrer das wunderschöne Bergpanorama geniessen, dann wurden sie mit der rasanten Abfahrt über den Schlittelweg hinunter zur Talstation belohnt. Ich staunte nicht schlecht, als der Schnellste bereits nach sagenhaften 1h 28min über die Ziellinie fuhr!

Atemberaubendes Bergpanorama belohnte die Rennfahrer nach dem Aufstieg. Hier: Gummfluh

Unten grau, oben blau. So etwa präsentierte sich das Wetter am zweiten Renntag. Auf der sonnigen Terrasse des Bergrestaurants Eggli genoss ich meine heisse Schokolade und wartete auf die Fahrer. Sie kämpften sich mit Muskelkraft den Schlittelweg hoch in die Sonne. Die Abfahrt über die rote Piste hinunter zur Talstation verlangte wegen dem weichen Schnee den Snowbikern ihr ganzes Gleichgewicht ab und war dementsprechend spannend zum Beobachten.

Der Thailänder Yuttapong Chatchawanwan verlor das Lachen auch bei brenzligen Abfahrten nicht.

Sobald die Fahrer vorbei waren ging es für mich weiter, wollte ich doch das Highlight des Tages nicht verpassen. Im Gsteig führte die Rennroute nämlich – ihr glaubt es kaum – durch einen Stall! Begleitet von Alphornklängen war dies für die Fahrer wie für die Zuschauer ein unvergessliches Erlebnis, welches die alpine Echtheit und den Charme der Region einmal mehr bestätigte.

Charming Gstaad - das Snow Bike Rennen führte sogar durch einen Stall.

Am Abend hiess es für die Fahrer beim Rocky Mountain Eliminator Night Race am Rütti Lift nochmals Kräfte sammeln und Gas geben, während wir Zuschauer uns mit einem wärmenden Glühwein bereits auf die Snow Bike Festival Party in der Tennishalle einstimmten.

Das Rocky Mountain Eliminator Night Race verlangte den Bikern die letzten Kraftreserven ab.

Die letzte Etappe am Sonntag führte zum Lauenensee. Meine Freunde und ich nutzten die Gelegenheit, mit der Kutsche zum See hochzufahren, um nebst dem Rennen auch noch die idyllische Natur zu geniessen – es war wie immer wunderschön!

Ich bin sicherlich nicht der einzige Zuschauer, der sich durch das Snow Bike Festival vom Fatbike-Fieber anstecken liess. Deshalb habe ich sogleich mein nächstes Wochenende geplant: Fatbiking auf dem Sparenmoos! Das Hochplateau ob Zweisimmen ist dank seinem Rundweg und den Abfahrten super fürs Winterbiken geeignet und für die Gemütlichen unter uns fährt sogar ein Bus hoch.

Das Hochplateau Sparenmoos ist mit seinem einzigartigen Bergpanorama ein Paradies für Winterbiker.

Auch auf diversen anderen Winterwanderwegen der Destination Gstaad ist das Fatbiken erlaubt. Wer der etwas andere Winterspass selbst ausprobieren will, kann an fünf Orten solche Fatbikes mieten. Ich jedenfalls freue mich sehr auf dieses Erlebnis! Und wer weiss – vielleicht bin ich ja sogar am nächsten Snow Bike Festival im Januar 2017 als Wettkämpfer selbst mit dabei…:)

Freitag, 18. Dezember 2015

Me in Festtagslaune

Wenn es überall nach Weihnachtsguetzli und Mandarinen duftet und der Lichterschmuck die Strassen und Chalets verzaubert, weiss man: Weihnachten steht kurz vor der Tür!
Weihnachten bedeutet Festtagszeit, und Festtagszeit bedeutet „ganz schön viel los in Gstaad“. Das ist die optimale Gelegenheit, tolle Sachen zu unternehmen und einige der aufregenden Events zu besuchen. Ich habe mir schon einige Dinge vorgenommen, die ich in den nächsten Wochen unternehmen will.

Die Promenade Gstaad in weihnachtlichem Charme.

Einen in meinen Augen amüsanten Auftakt zur Après-Ski Saison im Dorf Gstaad bietet der Nordic Winter Sprint in der Promenade. Ich habe gehört, dass es beim Restaurant Rialto vor dem Tandemrennen der Skilehrer gegen Gäste gratis Glühwein für alle gibt und anschliessend ein DJ für Partystimmung sorgt. Klingt doch nach einer tollen Unterhaltung, ich bin auf alle Fälle dabei! Apropos Partystimmung: Keinesfalls verpassen möchte ich das „Bar on Ice“ am 28. Dezember. An der Open-Air Party auf der Eisbahn Gstaad herrscht jedes Jahr eine unvergleichliche Stimmung.

Was sicher auch auf meinem Programm steht, ist ein Besuch beim Winterzauber. Der charmante Wintermarkt neben der Eisbahn in Gstaad bietet kulinarische Leckereien wie Crêpes, Apfelküchlein, Strudel oder Raclette der Molkerei Gstaad… Am liebsten würde ich einfach alles probieren, mit einer Tasse Glühwein oder Punsch dazu. Übrigens, ich habe für meine Freundin und mich Tickets für „Circus and Friends by David Dimitri“ gekauft. Deren Show letztes Jahr war wirklich spitze! Aber psst, meine Freundin darf nichts von dieser Überraschung erfahren!

Raclette am Winterzauber Gstaad - ein wahrer Genuss.

Doch ich will mich ja auch aktiv betätigen. Ein Freund hat mir empfohlen, unbedingt mal am Nachtschlitteln auf dem Sparenmoos teilzunehmen. Das findet ab dem 26. Dezember bis 5. März jeden Freitag und Samstag auf der beleuchteten Piste statt und garantiere Spass für Jung und Alt. Tönt ganz lustig, ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf das Schlittelabenteuer. Kleiner Tipp: Am 25. Dezember ist Vollmond, also wird die Stimmung am 26. Dezember sicher wunderschön sein!

Nachtschlitteln auf dem Sparenmoos - Spass für Jung und Alt.

Für den letzten Tag des Jahrs 2015 haben meine Freunde und ich etwas ganz spezielles geplant. Wir werden nämlich auf dem Rellerli ins neue Jahr rutschen. Mit einem 4-Gang Menu und musikalischer Unterhaltung im Berghaus freue ich mich auf eine Silvesterparty der ganz besonderen Art.

Das Rellerli bietet an Silvester einen traumhaften Ausblick auf Gstaad und die Feuerwerke.

Schliesslich darf ich das traditionelle Neujahrs-Feuerwerk vom The Alpina Gstaad am 1. Januar 2016 nicht verpassen. Das Spiel zwischen Feuerwerk und der begleitenden Musik in der Promenade Gstaad lässt einem voller Vorfreude auf das kommende Jahr schauen.

Also dann, ich wünsche allen fröhliche Festtage und – wie sagt man so schön – einen guten Rutsch ins 2016! Ist jemandem langweilig? Dann kommt nach Gstaad, hier ist immer was los! :)

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Me an der Gstaader Messe

Das Wandern ist des Müller‘s Lust. Das galt auch am Samstag, 24. Oktober. Nach einer farbenfrohen Wanderung über Stock und Stein erreichten wir gegen 15 Uhr Gstaad. Eher zufällig gelangten wir dabei zum Sportzentrum. "Oha, da ist ja richtig etwas los!" Gstaader Messe? Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und so beschlossen wir kurzerhand, der Messe einen Besuch abzustatten.

Da wurde so richtig was geboten! Die verschiedenen Aussteller gaben sich alle Mühe beim Buhlen um die Gunst der Messebesucher. Bei der Molkerei Gstaad konnte Mann und Frau sich bei der Herstellung von Butter üben. Die Herausforderung war, einen Becher mit Rahm zu schütteln, bis daraus Butter entstand – dies natürlich innert möglichst kurzer Zeit. Ich mobilisierte meine letzten Reserven und gab mein Allerbestes. Trotzdem möchte ich das Ergebnis lieber für mich behalten. :)

Das neue Trainingsgerät zum Austesten zog viele Blicke auf sich

Natürlich gehörte auch das Sportzentrum Gstaad selbst zu einem der vielen Ausstellern. An dessen Stand konnte man ein neues, einzigartiges Trainingsgerät austesten. Immer noch erschöpft vom Rahm schütteln, verzichtete ich aber auf eine Probe.

Die eingenen Kletterkünste konnten an der mobilen Kletterwand des Alpinzentrums getestet werden.

Das Alpinzentrum präsentierte im Aussenbereich seine tolle Kletterwand. Ich riss mich noch einmal so richtig zusammen und versuchte, die Wand zu erklimmen. Nach dreimaligem ausrutschen war ich schon kurz vor der Aufgabe. Mit allerletzter Willenskraft schaffte ich es, auch dank gütiger Unterstützung der Betreuer vom Alpinzentrum, dann doch noch! Ein leichter Adrenalinkick war es schon, als ich mich zuoberst einfach rückwärts in das Seil fallen lassen musste. Rückblickend betrachtet hatte ich jedoch grossen Spass daran!

Die Air-Glacier bei der Lösch-Aktion.

Doch das Highlight sollte noch folgen! An einer furiosen Show zeigte die Air-Glacier Gstaad-Saanenland zusammen mit der Feuerwehr Saanen ihr ganzes Können. Ich staunte nicht schlecht, als der Helikopter eine Tanne transportierte und demonstrierte, wie Waldbrände gelöscht werden.

Sogleich fühlte ich mich in den letzten Winter zurückversetzt. Wunderschöne Erinnerungen vom Heliskiing im letzten Winter kamen auf. Damals sind nämlich meine Freunde und ich bei perfekten Bedingungen mit Air-Glaciers auf den Walig geflogen. Von dort genossen wir die geniale Abfahrt durch den Pulverschnee nach Feutersoey. Das war ein extrem tolles und unvergessliches Erlebnis, welches ich jedem nur weiterempfehlen kann!


Die Fotobox von GST und BDG begeisterte die Besucher der Messe.

Gstaad Saanenland Tourismus und die Bergbahnen Destination Gstaad teilten sich zusammen einen Stand. Wir amüsierten uns köstlich an der originellen Foto Box, wo wir in alten und neuen Skiutensilien und mit Seilbahngeräten so manch lustiges Fotos schossen. Das Ergebnis lässt sich auf Facebook „Gstaad – Come up, slow down“ bestaunen. Insgesamt wurden 187 Bilder dieser Art hochgeladen. Wow!

Die Fotobox mit der alten Skiausrüstung war bei den Besuchern sehr beliebt.

Zum Abschluss der Messe gönnten wir uns noch einen leckeren Imbiss in der Festwirtschaft, die von den Bergrestaurants der BDG geführt wurde. Meine Freunde und ich freuen uns bereits jetzt, die Küche der Berghäuser im Winter wieder zu geniessen. Apropos Winter: für alle, die nicht mehr darauf warten können, startet am Samstag, 31. Oktober 2015 der Glacier 3000 mit seinem Winterbetrieb. :)

Freitag, 23. Oktober 2015

Me im charmanten Saanen

Heute Nachmittag entschieden meine Freunde und ich, einen Ausflug in das neu renovierte Dorf Saanen zu machen. Mein letzter Besuch lag schon eine Weile zurück und ich hatte immer noch das alte Dorf in Erinnerung, durch welches die vielbefahrene Strasse nach Bulle führte. So staunte ich nicht schlecht über die Veränderungen, als wir durch das neue, autofreie Zentrum schlenderten.

Eingang Saanen Richtung Dorfzentrum

Mit den akkurat gelegten Pflastersteinen, dem neuen Brunnen und speziell dem grossen Dorfplatz mit dem als Mosaik gelegten Wappen der Gemeinde ist aus Saanen ein entzückendes Dorf mit viel Charme geworden.

Der Dorfplatz mit dem Wappen im Vordergrund, die Berge Cholisgrind und Le Rubli im Hintergrund

Was mich in Saanen auch immer wieder fasziniert, sind die vielen alten Chalets. So manches Mal standen wir eine ganze Weile vor den traditionellen Gebäuden und versuchten, die aufgemalten Schriftzüge zu entziffern. Doch die alte Schrift machte es uns nicht gerade leicht die Botschaft zu verstehen! :) Die hölzernen Verzierungen und Malereien beeindruckten uns sowohl bei den alten als auch bei den neueren Chalets enorm. Solche Häuser sind der Beweis dafür, dass in der Region auch heute noch das Handwerk mit viel Herzblut ausgeführt wird.

Das Mittelgässli versprüht einen besonderen Charme

Auch bei modernen Chalets ist die Liebe zum Detail und die traditionelle Architektur ersichtlich

Übrigens sind an diversen dieser historischen Chalets Informationstafeln angebracht, zu welchen der Prospekt „ein historischer Dorfführer“ in den Tourismusbüros Gstaad und Saanen in drei Sprachen erhältlich ist. Diese Broschüre enthält einen Dorfplan mit den 28 bedeutendsten Gebäuden von Saanen und dessen jeweiliger Beschreibung dazu.

Das Mittelgässli im strahlenden Sonnenschein

Eines dieser Gebäude ist die Mauritiuskirche, welche neben fünf anderen Häusern den Dorfbrand im Jahr 1575 überstanden hat. Natürlich konnten wir uns einen Abstecher zu diesem historischen Bauwerk nicht entgehen lassen. Dank dem Führer wussten wir, dass die bedeutenden Wandbilder im Chor und Schiff vom 15./16. Jahrhundert stammen – wow!

Auf dem Weg zur Kirche kommt man am 16 Art Bar Restaurant vorbei (rechts)

Für geschichtlich Interessierte lohnt sich ebenfalls ein Besuch im Museum der Landschaft Saanen. Es befindet sich am Dorfplatz im gleichen Gebäude wie das Heimatwerk. In diesem Geschäft fanden wir schöne Geschenkideen, wie unter anderem Scherenschnitte oder regionale Produkte aus Keramik und Holz.

Anschliessend an unsere Tour durch Saanen gönnten wir uns eine süsse Köstlichkeit im Tea-Room Müller gleich am Dorfplatz und genossen die wärmenden Strahlen der Herbstsonne.
Das liebliche Dorf hat mich mit seinem Charme verzaubert! Ich werde bestimmt bald wieder zurückkehren.

Das Tea-Rom Müller bietet Köstlichkeiten direkt am Dorfplatz

Übrigens: Wer noch detailliertere Informationen über das idyllische Dorf wissen möchte, kann jeweils donnerstags um 16 Uhr an einer Dorfführung teilnehmen. Anmelden kann man sich bis jeweils am Mittag desselben Tages im Tourismusbüro Saanen (Tel. 033 748 81 60).
Weitere Informationen zur Kunst und Architektur der Region befinden sich ausserdem auf der Internetseite: www.gstaad.ch/geniessen/kunst-architektur/architektur

Freitag, 4. September 2015

Me im Gstaad Palace *****s

Dieses Wochenende durfte ich an einem ganz speziellen Ort übernachten. Ich hatte nämlich als Überraschung für meine Freundin eine Nacht im 5-Sterne Superior Hotel Gstaad Palace*****s gebucht!
Als wir am Nachmittag anreisten, wurden wir von den netten Damen an der Rezeption herzlich empfangen und direkt in unser Doppelzimmer Deluxe geführt, welches uns bereits ein wenig ins Staunen versetzte. Mit dem grossen Doppelbett, der Couch und dem schönen Badezimmer mit Erlebnis-Dusche und Badewanne ist luxuriös definitiv die richtige Beschreibung.

Das kuschelige Bett des Doppelzimmer Deluxe

Gerade erst angekommen, wurde uns schon ein Welcome Drink serviert. Diese angenehme Erfrischung genossen wir bei wunderschöner Aussicht auf dem Balkon unseres Südzimmers und atmeten die frische Bergluft ein.

Blick nach Süden: Wispile (links), Oldenhorn (hinten) und Staldenhorn (rechts)

Nachdem die Gläser leer und unser Gepäck verstaut waren, beschlossen wir den Spa-Bereich auszukundschaften. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir die verschiedenen Räumlichkeiten des Hotels.
Das Gstaad Palace*****s, welches im Jahr 2013 sein bereits 100-jähriges Bestehen gefeiert hatte, ist sehr edel und glamourös eingerichtet, hat aber in all den Jahren kein bisschen von seinem Charme verloren. Was mich besonders faszinierte, war der traditionelle, mit Holz ausgeschmückte Lift von
den Etagen hinunter. Obwohl an vielen Orten Teppich war, lag überall ein angenehm frischer Duft in der Luft.

Auch in den Gängen ist die Liebe zum Detail ersichtlich

Angekommen im Wellnessbereich ging das Staunen weiter, denn das Spa-Angebot des Hotels bietet für jeden Wunsch etwas: Saunen und Dampfbäder, Entspannungsräume mit spektakulärer Aussicht, Hallenbad und Aussenpool mit Jacuzzi, ein Hammam-Erlebnis mit sieben Räumen, eine private Spa-Suite oder auch Massagen und andere Körperbehandlungen. Vom Sportangebot war ich ebenfalls begeistert. Von einer Squashhalle über Tennisplätze bis zu einem Fitnessraum und einem Pilates Studio ist alles vorhanden.
Wir entschieden uns direkt im Aussenpool noch vom schönen Wetter zu profitieren und liessen uns von den Düsen die verspannten Muskeln massieren. Es tat richtig gut! Bei einer Tasse Tee genossen wir danach völlig entspannt die letzten Sonnenstrahlen auf den Aussenliegen und liessen die Blicke in die Bergwelt des Saanenlandes schweifen, wobei man den Stress des Alltags so richtig vergessen konnte.

Frisch geduscht und ausgeruht gönnten wir uns danach einen leckeren Aperitif auf der Terrasse. Anschliessend begaben wir uns ins Dorf, wo wir mit Freunden zum Essen verabredet waren und einen lustigen Abend verbrachten.

Als wir am nächsten Morgen ausgeruht in unseren bequemen Betten erwachten, knurrte uns beim Gedanken an das Frühstück bereits der Magen. Das reichhaltige Buffet übertraf tatsächlich all unsere Vorstellungen und enthielt alles, was die Lust begehrte. Die frischen Brötchen, der zarte Lachs, die grosse Auswahl an Käse oder die frisch gepressten Säfte sind nur ein kleiner Teil der Auswahl. Auch die Bedienung war sehr freundlich. Wir liessen es uns richtig schmecken und (über-)füllten uns den Bauch mit jeglichen Leckereien. Mit vollem Magen packten wir danach unsere Taschen zusammen, denn leider war es bereits Zeit fürs Auschecken.

"Das Schloss von Gstaad" aus Sicht der Promenade

Schweren Herzens aber völlig Entspannt und mit neuer Lebensenergie verliessen wir das Wahrzeichen von Gstaad. Am glücklichen Gesicht meiner Freundin konnte ich erkennen, dass die Überraschung gelungen ist. Wir werden diesen kurzen jedoch eindrücklichen Aufenthalt sicherlich nicht so schnell vergessen!
Übrigens: nicht umsonst gehört ja das Gstaad Palace*****s zu The Leading Hotels of the World… :)

Freitag, 14. August 2015

Poloparade auf der Gstaader Promenade

Sehr unüblich für diesen Sommer, war das Wetter heute mal wieder so richtig regnerisch in Gstaad. Doch das hinderte die begeisterten Polo-Fans und Passanten nicht daran, der legendären Players Parade durch die Gstaader Promenade beizuwohnen. Auch ich war natürlich wieder dabei und hatte meine Kamera griffbereit, als ich bereits von weitem erste Melodien des Umzugs hören konnte.

Das Hublot-Team führt die Parade an

Allen voran erschien eine Gruppe mit Tamburen, danach folgten einige Zweispänner und schon bald stolzierten die ersten Spieler mit ihren majestätischen Pferden durch die Promenade. Mich faszinierte zu beobachten, wie gut die Reiter ihre Pferde im Griff hatten. Völlig unbeeindruckt vom Rummel und Lärm bahnten sie sich ihren Weg durch die Gstaader Shopping Meile. Apropos, noch nie hatte ich solch durchtrainierte Pferde gesehen. Bei jedem Schritt zeichneten sich ihre Muskeln unter dem glänzenden Fell ab. Ausserdem fiel mir auf, dass die Mähnen fast alle kurz geschoren waren und auch der Schweif bei den meisten Pferden bandagiert oder gar geschnitten war. Ich liess mir erklären, dass dies nötig sei, damit sich die Spieler mit ihren Schlägern nicht im Schweif verfangen oder plötzlich wegen der Mähne den Ball nicht mehr sehen können.

Die Promenade rauf und wieder runter...

Auch die Ausrüstung der Tiere sowie die Uniform der Reiter waren sehr abwechslungsreich und interessant anzuschauen. Man konnte schon fast meinen, es drehe sich hier mehr um eine Modeschau als um Sport. Insbesondere die Berner Dragoner glänzten mit einem majestätischen Auftritt. Die Zuschauer rundherum waren jedenfalls begeistert und jeder zückte seine Kamera oder sein Smartphone um einige Fotos zu schiessen.


Majestätisch trotz Regenwetter

Am Schluss des Umzugs folgte noch die Brass Band Harmonie Saanen. In synchronem Schritt marschierten die Musiker im Takt zu den Klängen ihrer Blasinstrumente vorbei und brachten uns so trotz Regen  noch etwas Sonnenschein in die Promenade.

Die Brass Band Harmonie Saanen mit dem Gstaad Palace im Hintergrund

Übrigens, der Hublot Polo Gold Cup feiert dieses Jahr bereits sein 20-jähriges Bestehen. Die Qualifikationsspiele starteten bereits am Donnerstag. Morgen Samstag werden um 13.30 Uhr und 15.00 Uhr die beiden Halbfinalspiele stattfinden, am Sonntag um 11.00 Uhr ist der kleine Final (3. & 4. Platz) und um 15.00 Uhr beginnt das Finalspiel. Das tolle daran ist, dass jedermann den Spielen gratis zuschauen kann. Wenn man sich einen Platz im VIP-Zelt sichern will, muss jedoch über die Homepage reserviert werden.

Ich jedenfalls werde mit Sicherheit einige Spiele schauen gehen, denn solch ein Sport-Spektakel ist definitiv nicht alltäglich!

Donnerstag, 6. August 2015

Stand Up Paddling auf dem Arnensee

Stand Up Paddling ist die neue Trendsportart auf dem Wasser. Umso mehr freute es mich, als ich erfuhr, dass dies nun auch in meiner Lieblingsregion angeboten wird. Im Pure Snowboard Shop können nämlich seit dem Sommer 2015 zwei aufblasbare Stand Up Paddle Set (aufblasbares Board, verstellbares Paddel, Pumpe und Transporttasche mit Rollen) für einen halben oder auch einen ganzen Tag gemietet werden.

Solch ein Erlebnis wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Nachdem meine Freunde und ich das Material abgeholt und die kurvenreiche Strasse zum Arnensee hochgefahren waren, begannen wir eifrig, die Boards mit Luft zu füllen. Glücklicherweise war in der Tasche eine grosse Pumpe mit dabei, so konnten wir unseren Atem für später sparen und baldmöglich starten.

Zu Beginn war ich noch eher vorsichtig und kritisch, da ich mir nicht vorstellen konnte, wie man auf solch einem wackligen Brett stehen und paddeln kann. Also probierte ich es zuerst auf den Knien. Schon bald aber fand ich heraus, wie man das Gleichgewicht behält und stabil auf dem sogenannten SUP bleibt und vorwärts kommt.

Stand Up Paddler Talent auf dem Weg nach oben

Jeder durfte mal aufs Brett und insgeheim hofften wir schadenfroh, dass der andere ins Wasser fällt. Tatsächlich konnten wir uns köstlich amüsieren, als Marc verkrampft versuchte, sich aufrecht zu halten und schlussendlich doch in das kühle Nass platschte.

Später fand sogar noch ein kleines Wettrennen statt. Dabei wurde mir bewusst, warum Stand Up Paddling als Sport angesehen wird, werden doch die Arm-, Bauch- und weitere Muskeln sowie auch der Gleichgewichtssinn ziemlich beansprucht. Diese Rennen hatten ebenfalls diverse lustige Stürze zur Folge und so hatten fast alle ihre Abkühlung im klaren Bergwasser.

Umso verdienter waren dann unsere Grilladen, welche wir bei der gedeckten Feuerstelle unterhalb des Restaurants genossen. Die Ruhe des Sees und der Berge rundherum boten Erholung pur und das Wechselspiel zwischen Sonne und Wolken machte die Stimmung einzigartig.

Mystische Abendstimmung am Arnensee

Diese wunderschöne Umgebung ist auch auf der Wanderung Col du Pillon – Lac Retaud – Arnensee – Feutersoey zu bestaunen. Sie dauert ca. 4 Stunden und gilt als eine der Top-Wanderungen unserer Destination. Ein weiteres Highlight des Feutersoeyer Bergsees ist, dass sowohl Boote als auch Pedalos gemietet werden können. Falls man das Picknick mal nicht selbst mitnehmen will, kann man sich vom Küchen- und Serviceteam des Restaurants Huus am Arnensee auch gerne mit leckeren Speisen auf der Sonnenterasse verwöhnen lassen.

Herrlicher Ausblick auf dem Weg vom Col du Pillon zum Arnensee

Also los, der Sommer dauert noch an und die Stand Up Paddels freuen sich auf weitere Ausflüge zum Arnensee.