Der unterhaltsame Blog-Channel aus der Ferienregion Gstaad mit erlebnisreichen Posts von "Me"

Freitag, 14. August 2015

Poloparade auf der Gstaader Promenade

Sehr unüblich für diesen Sommer, war das Wetter heute mal wieder so richtig regnerisch in Gstaad. Doch das hinderte die begeisterten Polo-Fans und Passanten nicht daran, der legendären Players Parade durch die Gstaader Promenade beizuwohnen. Auch ich war natürlich wieder dabei und hatte meine Kamera griffbereit, als ich bereits von weitem erste Melodien des Umzugs hören konnte.

Das Hublot-Team führt die Parade an

Allen voran erschien eine Gruppe mit Tamburen, danach folgten einige Zweispänner und schon bald stolzierten die ersten Spieler mit ihren majestätischen Pferden durch die Promenade. Mich faszinierte zu beobachten, wie gut die Reiter ihre Pferde im Griff hatten. Völlig unbeeindruckt vom Rummel und Lärm bahnten sie sich ihren Weg durch die Gstaader Shopping Meile. Apropos, noch nie hatte ich solch durchtrainierte Pferde gesehen. Bei jedem Schritt zeichneten sich ihre Muskeln unter dem glänzenden Fell ab. Ausserdem fiel mir auf, dass die Mähnen fast alle kurz geschoren waren und auch der Schweif bei den meisten Pferden bandagiert oder gar geschnitten war. Ich liess mir erklären, dass dies nötig sei, damit sich die Spieler mit ihren Schlägern nicht im Schweif verfangen oder plötzlich wegen der Mähne den Ball nicht mehr sehen können.

Die Promenade rauf und wieder runter...

Auch die Ausrüstung der Tiere sowie die Uniform der Reiter waren sehr abwechslungsreich und interessant anzuschauen. Man konnte schon fast meinen, es drehe sich hier mehr um eine Modeschau als um Sport. Insbesondere die Berner Dragoner glänzten mit einem majestätischen Auftritt. Die Zuschauer rundherum waren jedenfalls begeistert und jeder zückte seine Kamera oder sein Smartphone um einige Fotos zu schiessen.


Majestätisch trotz Regenwetter

Am Schluss des Umzugs folgte noch die Brass Band Harmonie Saanen. In synchronem Schritt marschierten die Musiker im Takt zu den Klängen ihrer Blasinstrumente vorbei und brachten uns so trotz Regen  noch etwas Sonnenschein in die Promenade.

Die Brass Band Harmonie Saanen mit dem Gstaad Palace im Hintergrund

Übrigens, der Hublot Polo Gold Cup feiert dieses Jahr bereits sein 20-jähriges Bestehen. Die Qualifikationsspiele starteten bereits am Donnerstag. Morgen Samstag werden um 13.30 Uhr und 15.00 Uhr die beiden Halbfinalspiele stattfinden, am Sonntag um 11.00 Uhr ist der kleine Final (3. & 4. Platz) und um 15.00 Uhr beginnt das Finalspiel. Das tolle daran ist, dass jedermann den Spielen gratis zuschauen kann. Wenn man sich einen Platz im VIP-Zelt sichern will, muss jedoch über die Homepage reserviert werden.

Ich jedenfalls werde mit Sicherheit einige Spiele schauen gehen, denn solch ein Sport-Spektakel ist definitiv nicht alltäglich!

Donnerstag, 6. August 2015

Stand Up Paddling auf dem Arnensee

Stand Up Paddling ist die neue Trendsportart auf dem Wasser. Umso mehr freute es mich, als ich erfuhr, dass dies nun auch in meiner Lieblingsregion angeboten wird. Im Pure Snowboard Shop können nämlich seit dem Sommer 2015 zwei aufblasbare Stand Up Paddle Set (aufblasbares Board, verstellbares Paddel, Pumpe und Transporttasche mit Rollen) für einen halben oder auch einen ganzen Tag gemietet werden.

Solch ein Erlebnis wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Nachdem meine Freunde und ich das Material abgeholt und die kurvenreiche Strasse zum Arnensee hochgefahren waren, begannen wir eifrig, die Boards mit Luft zu füllen. Glücklicherweise war in der Tasche eine grosse Pumpe mit dabei, so konnten wir unseren Atem für später sparen und baldmöglich starten.

Zu Beginn war ich noch eher vorsichtig und kritisch, da ich mir nicht vorstellen konnte, wie man auf solch einem wackligen Brett stehen und paddeln kann. Also probierte ich es zuerst auf den Knien. Schon bald aber fand ich heraus, wie man das Gleichgewicht behält und stabil auf dem sogenannten SUP bleibt und vorwärts kommt.

Stand Up Paddler Talent auf dem Weg nach oben

Jeder durfte mal aufs Brett und insgeheim hofften wir schadenfroh, dass der andere ins Wasser fällt. Tatsächlich konnten wir uns köstlich amüsieren, als Marc verkrampft versuchte, sich aufrecht zu halten und schlussendlich doch in das kühle Nass platschte.

Später fand sogar noch ein kleines Wettrennen statt. Dabei wurde mir bewusst, warum Stand Up Paddling als Sport angesehen wird, werden doch die Arm-, Bauch- und weitere Muskeln sowie auch der Gleichgewichtssinn ziemlich beansprucht. Diese Rennen hatten ebenfalls diverse lustige Stürze zur Folge und so hatten fast alle ihre Abkühlung im klaren Bergwasser.

Umso verdienter waren dann unsere Grilladen, welche wir bei der gedeckten Feuerstelle unterhalb des Restaurants genossen. Die Ruhe des Sees und der Berge rundherum boten Erholung pur und das Wechselspiel zwischen Sonne und Wolken machte die Stimmung einzigartig.

Mystische Abendstimmung am Arnensee

Diese wunderschöne Umgebung ist auch auf der Wanderung Col du Pillon – Lac Retaud – Arnensee – Feutersoey zu bestaunen. Sie dauert ca. 4 Stunden und gilt als eine der Top-Wanderungen unserer Destination. Ein weiteres Highlight des Feutersoeyer Bergsees ist, dass sowohl Boote als auch Pedalos gemietet werden können. Falls man das Picknick mal nicht selbst mitnehmen will, kann man sich vom Küchen- und Serviceteam des Restaurants Huus am Arnensee auch gerne mit leckeren Speisen auf der Sonnenterasse verwöhnen lassen.

Herrlicher Ausblick auf dem Weg vom Col du Pillon zum Arnensee

Also los, der Sommer dauert noch an und die Stand Up Paddels freuen sich auf weitere Ausflüge zum Arnensee.

Dienstag, 23. Juni 2015

Me und das Alpbeizli

Das Quecksilber steigt und die Hosen werden kürzer; unweigerliche Zeichen, dass der Sommer vor der Tür steht. Für die Älpler und Älplerinnen im Saanenland ist nun jedoch nicht die Zeit, um die Beine hochzulegen und die ersten Sommertage zu geniessen. Zurzeit heisst es die Alpen auf Vordermann zu bringen und die zahlreichen Alpbeizli für die Gäste einzurichten.

Ein guter Freund hatte mich angefragt, mit ihm zusammen die Alphütte und das kleine Bergbeizli auf der Alp Stierentungel hoch über dem wunderschönen Lauenen, für den Sommer bereit zu machen. Ich war sofort Feuer und Flamme, denn ich hatte noch nie die Gelegenheit, bei so etwas hautnah dabei zu sein.

Der Bergfrühling

Wir erreichten nach einem einstündigen Aufstieg die „innere Stierentungel-Alphütte“, die auf über 2'000 m ü. M. gelegen ist. Nach einer kurzen Rast ging es dann auch schon zur Sache. Wir weckten die Hütte aus dem Winterschlaf. Lüften, reinigen, Weidezaun stellen, alles abwaschen und viele weitere kleinere Arbeiten standen auf der To-do Liste.

Eine kurze Pause vor der Arbeit

Der spannendste Teil war jedoch das Transportieren der Getränke und Esswaren, welche allesamt im Dorf Lauenen eingekauft werden. Per VW-Käfermotor wird die Transportware auf einer 1’800 Meter langen Seilbahn vom Lauenensee auf die Alp hinaufgezogen und anschliessend auf einen Einachser umgeladen. Über Stock, Stein und Schnee gelangen die Köstlichkeiten dann in die Hütte. Für mich war das alles sehr aufregend. Bei meinem Freund hingegen sassen alle Handgriffe perfekt, hatte er auch schon jahrelange Erfahrung.

Der Einachser mit dem gefüllten Anhänger

Um die Mittagszeit gesellten sich zwei aus der Region stammende Biker zu uns. Als sie von ihrem Ziel dem Lauenensee berichteten, wurde mir fast ein bisschen Angst und Bang um sie. Denn den Wanderweg kann ich nur Profibikern empfehlen. Für mich ist er nicht fahrbar. „Für uns ist das kein Problem“, meinten die beiden und rauschten davon.

Unser Besuch auf zwei Rädern

Wir nahmen es nun gemütlich und bestaunten den Bergfrühling, die unzählige blauen Enziane und die spielenden und pfeifenden Murmeltiere. Herrlich! Seit dem Alpaufzug am 21. Juni ist die Alp nun voller Leben und das Beizli geöffnet. Für den nötigen Proviant ist ja gesorgt!

Nach der Arbeit, geniessen wir die Aussicht

Donnerstag, 28. Mai 2015

Me am Alpaufzug

Als ich gestern Abend mein Edelweisshemd aus dem Schrank zupfte, verspürte ich bereits eine gewisse Aufregung. Denn heute hatte ich das Vergnügen bei einem Alpaufzug mithelfen! Bereits um 5 Uhr morgens stand ich rausgeputzt in meinem Edelweisshemd im Stalleingang im Gsteig. Die Bauern molken gerade noch die letzten Kühe, damit ihnen der steile Aufstieg zur Alp leichter fallen würde. Währendem die Kinder ihre Stöcke schnitzten, war die Bäuerin dabei, die frisch gepflückten Blumen zu einem wunderschönen Bouquet zusammen zu stecken. Die einen Gestecke waren nur klein, andere wiederum riesig und auf einen Melkstuhl gebunden. Warum sie wohl so unterschiedlich gross sind…?


Die Bäuerin erklärte mir, dass es drauf ankommt, wie alt und fit eine Kuh ist, ob sie ein grosses oder ein kleines Gesteck auf dem Kopf tragen wird. Die jungen „Gustis“ und die alten Kühe werden mit einem kleinen Gesteck und einer kleine Treichel geschmückt, damit für sie der lange Weg nicht allzu anstrengend sein wird. Die kräftigen Kühe in ihren besten Jahren erhalten die grosse Ausstattung. Somit werden sie schneller müde und passen sich dem gemächlicheren Tempo der älteren Kühe an.


Aber jetzt genug über den Schmuck! Der Bauer band den Kühen bereits die Treicheln, während die Bäuerin begann, den Blumenschmuck zu befestigen. Mittlerweile färbte sich der Himmel rot, die Sonne erleuchtete das Spitzhorn und der Tau im Talboden glitzerte. Wie ich weiss, ist Morgenrot kein gutes Wetterzeichen, denn dies bedeutete Regen! Ich packte also noch rasch meine Regenjacke ein, bevor wir die ersten Kühe aus dem Stall hinaus auf die Wiese liessen. Die Kühe jagten einander und eine grosse Anspannung war zu fühlen. Die Kinder erklärten mir, dass die Kühe immer sehr aufgeregt seien, endlich auf die Alp zu dürfen, denn dort wartete bereits das frische, saftige Berggras.


Gegen 8 Uhr starteten wir dann mit unseren Kühen. Der Bauer ging mit den Kindern voran Richtung Schönried und die Bäuerin bildete das Schlusslicht. An allen Strassenrändern standen Einheimische und bewunderten die schön geschmückten Kühe. Unterwegs durchquerten wir die Gstaader Promenade, wo sich die Tiere nochmals einen grossen Schluck Wasser aus dem Brunnen gönnten, bevor es weiter durch die Gruben Richtung Schönried ging. Unser Ziel war das Rellerli ob Schönried. Je weiter wir kamen, desto dunkler färbte sich der Himmel. Als wir gerade in Schönried ankamen, fiel mir der erste grosse Regentropfen auf die Nase. Weiter im strömenden Regen nahmen wir den letzten Anstieg in Angriff. Dann endlich nach zweieinhalb Stunden erblickten wir die Berghütte. Die Bäuerin schloss noch den Zaun hinter den Kühen zu und dann liessen wir sie erstmal ihr wohlverdientes Gras geniessen.
Auch wir genossen die Erholung in der Berghütte. Bei Züpfe, Hobelkäse und Trockenfleisch blickten wir zurück, wie der Alpaufzug verlaufen ist, und freuten uns auf die bevorstehende Alpzeit.

Dienstag, 21. April 2015

Me im Frühlings-Skifahrfeeling

Die Morgensonne

Was für ein Tag! Gibt es etwas Herrlicheres als an einem freien Tag vom Kitzeln der Sonnenstrahlen geweckt zu werden? Gestern hatte ich wieder einmal das Vergnügen. Als ich sogleich auf meinen Balkon trat, strahlten die Bergwipfel, von der Morgensonne beleuchtet, bereits um die Wette! Beim Anblick des glitzernden Frühlingsschnees kamen bei mir wieder die Wintergefühle auf und die Lust zum Ski fahren packte mich sofort! Ich erkundigte mich im Internet, ob denn die Möglichkeit Ski zu fahren überhaupt noch besteht.

Also eigentlich war ich mir fast zu 100 % sicher, dass man auf dem Glacier3000 noch Skifahren kann und die Bestätigung lieferte mir die Webseite der Destination Gstaad auch sofort! Als einzige Destination im Berner Oberland, bietet Gstaad Frühlings-Skifahrfeeling noch bis zum 3. Mai an. Ist das nicht toll!? 

So machte ich mich mit dem Postauto auf den Weg zum Col du Pillon, wo mich einmal mehr schon bei der Talstation die einmalige Kulisse begeisterte. Nach ungefähr 20 Minuten erreichte ich den Glacier3000. Und wie immer übermannte mich dich unglaubliche Aussicht um ein Haar. „THE VIEW OF THE ALPS“, hiess es da auf einem Plakat und in der Tat, ich kann mich an kein ähnlich schönes Panorama erinnern, wie jenes auf dem Glacier3000! Schlichtweg fantastisch!

Das wunderschöne Bergpanorama

Aber eigentlich war ich ja zum Skifahren gekommen. So schnallte ich meine Skis an die Füsse und genoss tolle Sulzschwünge und den Sound des Schnees, der rauschend unter meinen Skis davon rutschte. Nach einigen tollen Fahrten, hörte ich auf dem Bügellift meinen Magen knurren. Ein eindeutiges Zeichen und so entschied ich mich dem Refuge l’espace einen Besuch abzustatten. Ich hatte Glück und sicherte mir zuvorderst auf der Terrasse den besten Platz. Bei einer Käseschnitte, mit Käse aus der Region, genoss ich das wunderschöne Bergpanorama und die Sicht auf die Tal-Ebene des Kantons Wallis.

Die atemberaubende Sicht ins Wallis

Da bei der bereits starken Frühlingssonne die Verbrennungsgefahr schon relativ hoch ist, cremte ich mir noch kurz das Gesicht ein, bevor ich mich wieder auf die Skis machte und die letzten Schwünge des Tages genoss! 

Denn ich hatte noch etwas vor! Ich wollte unbedingt noch den PeakWalk überschreiten. PeakWalk? Das ist diese gigantische Hängebrücke auf dem Glacier3000, welche zwei Berggipfel miteinander verbindet. Obschon meine Beine bereits müde waren, erklomm ich die Treppe Richtung Hängebrücke bis zum Schluss. Langsam wagte ich den ersten Schritt auf die 80 Zentimeter breite Brücke und sah unter mir die steilen Abhänge der Berggipfel. Es lief mir kalt den Rücken runter! Ich brachte die über 100 Meter mit klopfendem Herz hinter mich und war erleichtert, als ich auf der Aussichtsplattform auf der anderen Seite angekommen war. Nun konnte ich die gigantische Aussicht so richtig geniessen und schoss einige Fotos, bevor ich den Rückweg über die Brücke wagte. Obschon meine Beine noch immer ein wenig zitterten, war ich beeindruckt vom PeakWalk! Was für ein Erlebnis!

Der Peak Walk by Tissot
  
So neigte sich ein fantastischer Tag langsam dem Ende zu. Ich kann euch nur eins sagen: „Den Glacier3000 im Frühling zu besuchen, kann ich jedem wärmstens ans Herz legen!“ 

Dienstag, 17. März 2015

Me begeistert vom Ride on Music

Ride on Music das klingt doch äusserst vielversprechend, dachte ich mir! Ein Festival im Wintersportgebiet Gstaad Mountain Rides, verteilt auf verschiedene Locations, mit tollen Bands und cooler Atmosphäre und dies den ganzen Tag lang! Wow, das durfte ich nicht verpassen!

Das Open-Air Erlebnis, das Wintersport und Musikgenuss auf der Piste vereint.

Nun, ich verpasste es auch nicht! Schon am Freitagabend an der Pre-Party im Jam Pub in Saanen ging die Post so richtig ab. Die Band Chamito vermochte zu begeistern und heizte dem zahlreich erschienenen Publikum schon mal so richtig ein. Der Weg für ein tolles Ride on Music Wochenende war geebnet.

Zusammen mit meinen partywütigen Freunden machten wir uns am Samstagmorgen schon früh auf den Weg nach Schönried. Denn nebst den Konzerten wollten wir uns am Morgen noch unseren heissgeliebten Skis widmen. So nutzten wir die guten Bedingungen für ein paar rauschende Abfahrten. Top!
Um die Mittagszeit fanden wir uns dann am Igludorf ein, wo der erste Gig des Tages starten sollte. Bei gemütlichem Singer/Songwriter Sound von Dimi Music, einem kalten „Plättli“ und dem ersten aufheiternden Getränk des Tages, genossen wir das einmalige Ambiente auf dem Saanerslochgrat!

Chillige Atmosphäre beim Igludorf


Schon bald ging es weiter Richtung Pasatiempo, wo das zweite Konzert des Tages für weiter steigende Laune sorgte. Die Menschentraube wurde grösser und grösser und ringsum waren, zu gemütlichen Folksound der Band Make Plain, zufriedene Gesichter auszumachen. Die Stimmung war bereits munter, obschon der grosse Abend, mit gleich drei Konzerten, an der Talstation Horneggli erst noch bevorstand!

Einmaliges Bühnenbild beim Pasatiempo

Die Bands The Raveners, Open Season und The Gardener & The Tree sorgten dann für ein unvergessliches Konzerterlebnis mit Stimmung am Siedepunkt. Insbesondere Open Season vermochte das Festivalzelt in ein richtiges Tollhaus zu verwandeln. Das Publikum zeigte sich von seiner besten Seite und motivierte die Band zu mehreren Zugaben.

Open Season rocken Festivalbühne und...

...sorgten für beste Stimmung.

Etwas geschafft aber glücklich machte ich mich nach Mitternacht mit dem Extrabus auf den Heimweg. Wollte ich doch den Abschluss des Festivals, der für Sonntag an der Horny Bar angesetzt war, auf keinen Fall verpassen! Leider konnte ich nicht mehr all meine Freunde mobilisieren, viele waren noch an die Afterparty in die t-Bar und der eine oder andere schaute dabei wohl ein bisschen zu tief ins Glas :)

Jedenfalls war meine Entscheidung goldrichtig. Das Konzert von Nüt Verunguet war der gelungene Ausklang eines tollen Festivals. Ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr!

Auf bald am Ride on Music!

Dienstag, 3. März 2015

Mein Fatbike Erlebnis

Wie ihr bestimmt schon wisst, liebe ich es, im Sommer mit dem Bike die bezaubernden Winkel der Destination Gstaad zu erkunden. Leider konnte ich bis jetzt meiner Leidenschaft nur in der warmen Jahreshälfte nachgehen. Jetzt ist aber Schluss damit, denn die Fatbikes, die es neu in der Region gibt, machen das Biken auch im Winter möglich.

Auch ich wollte das neue Angebot testen und so begeisterte ich meinen Freund zu einem Ausflug ins wunderschöne Sparenmoos. Um 10 Uhr verabredeten wir uns vor dem Bikeshop Sputnik in Zweisimmen. Zügig mieteten wir je ein Fatbike – es gibt sie übrigens auch in den anderen Bikeshops unserer Region. Zum ersten Mal hielt ich ein Fatbike in den Händen. Wow! Auf den Fotos, die ich bis jetzt gesehen hatte, wirkten die Reifen schon dick, aber in der Realität sind sie noch viel beeindruckender. Und so ging es los mit unserem Abenteuer.

"Come up, slow down"-Feeling auf dem Sparenmoos

Erstaunlich leicht kraxelten wir hoch ins Sparenmoos. Zuerst auf der Strasse und danach auf dem Winterwanderweg bis zur Schiltenegg hinauf. Von dort weiter über flowige Trails zurück zum Berghotel Sparenmoos. Dank den breiten Reifen ist es uns problemlos gelungen über schwierige Untergründe wie Schnee oder Eis zu fahren. Einzig auf dem Neuschnee drehte mein Rad kurz durch, aber ein wenig Action gehört dazu. :)

Der Aufstieg ins Sparenmoos lohnt sich allemal, wurden wir doch mit einem unfassbar schönen Ausblick belohnt.

Von dieser Aussicht kann ich nie genug bekommen

Mein Freund und ich gönnten uns die redlich verdiente Pause beim MUMA Buvette beim Berghotel Sparenmoos. Bei schönstem Wetter relaxten wir auf der Terrasse und bestellten uns etwas Feines zum Essen. Ich habe mich für eine Trilogie der besten Alpkäse der drei Alpen auf dem Sparenmoos sowie eine Ueli Grümpelwurst entschieden. Eine vorzügliche Wahl.

Mmm, lecker war es!

Nach unserer köstlichen Stärkung und dem Genuss der wärmenden Sonnenstrahlen schwangen wir uns dann wieder auf unsere Fatbikes. Es ging zurück Richtung Zweisimmen. Dieses Mal kurvten wir den Schlittelweg hinunter und gaben nochmals alles. Auf unserer Tour, die ca. 4 Stunden dauerte, sind wir vielen Wanderern begegnet. Nicht zuletzt, weil wir rücksichtsvoll an ihnen vorbeigefahren sind, erhielten wir stets freundliche und neugierige Rückmeldungen.

Das Fatbike ist ein richtiges Spassgerät für alle Bike–Fans. Und das Gelände auf dem Sparenmoos ist ideal für einen genussvollen Ausflug. Zudem bieten das Hotel Sonnegg Zweisimmen, die Bikehändler und die Crew vom Sparenmoos vom 7. bis 8. März 2015 ein Fatbike-Testwochenende auf diesem herrlichen Gelände an.

Hoffentlich begegnen wir uns da!