Der unterhaltsame Blog-Channel aus der Ferienregion Gstaad mit erlebnisreichen Posts von "Me"

Dienstag, 25. Dezember 2012

Weihnachtsstimmung

Es regnete in Strömen als ich mich am Samstag auf an die „Weihnachtsstimmung“ in Zweisimmen machte. Zugegeben es kostete zuerst etwas Überwindung bei diesem Regenwetter aus dem Haus zu gehen, aber es lohnte sich allemal. Es hatte erstaunlich viele Besucher, die bei dem Wetter von Stand zu Stand flanierten.

Als Höhepunkt waren die heiligen drei Könige mit zwei Kamelen vor Ort. Eigentlich wollte ich auch Kamelreiten. Mit dem Wüstenschiff durch Zweisimmen, das hätte schon seinen Reiz gehabt. Aber als mich das Kamel böse anschaute, verliess mich dann doch der Mut. Der König der es führte, versicherte mir, dass Kamele nicht spucken, nicht beissen und ganz lieb seien so lange man sie nicht ärgert. (Bei dem riesigen Überbiss den das Kamel hatte, hätte es eh nicht viel von mir wegknabbern können.)

Aber ich ahnte, dass ich das Kamel ziemlich verärgert habe. Ich wollte nämlich ein gutes Foto machen, aber es war immer zu dunkel. Als ich dann mal die Chance hatte, richtig nah zu sein, blendete ich es wahrscheinlich mit dem Blitz. Es machte nämlich einen grossen Schritt auf mich zu. Der König versuchte weiter, mich zu beruhigen. Ganz nach dem Motto „es will doch nur spielen“.

Ich lächelte ihn an, unterdrückte meinen inneren Drang, laut schreiend davon zu rennen und rettete mich so schnell ich konnte an den Stand von Zweisimmen Tourismus. Die beiden Herren dort zeigten sich von meinen Kamel-Erfahrungen wenig beeindruckt und stellten mich ruhig indem Sie mir tonnenweise selbstgemachtes Zimt-Popcorn auftischten. Mmmmmh! Eines kann ich euch sagen. In Zukunft werde ich keine Weihnachtsgüetzi sondern nur noch Weihnachtspopcorn machen. Einfach Zucker und Zimt an die warmen Popcorn, fertig.

Zu Hause merkte ich dann übrigens, dass das nahe Bild welches ich todesmutig gemacht habe viel zu hell war. Na ja, poste es trotzdem. Wer weiss, wann ich hier oben das nächste Mal einem Kamel begegne.



Donnerstag, 29. November 2012

Wer will schon Eiskunstlaufen wenn er Eiskunstfliegen kann


Es ist schon eine Ewigkeit her, seit ich das letzte Mal auf Kufen übers Eis schwebte. Aber, Schlittschuhlaufen ist ja bekanntlich wie Fahrradfahren, wenn man’s mal kann, verlernt man’s nicht mehr.

Ich war selbst erstaunt, wie gut ich das im Griff hatte. Ich kurvte die Gstaader Eisbahn hin und her. Doch leider ist Schlittschuhlaufen tatsächlich wie Fahrrad fahren, denn als ich mich meines Könnens sicher fühlte und eine galante Pirouette zum Besten geben wollte, ging es mir wie beim Biken. Wer meinen Blog etwas verfolgt, weiss ja schon, dass mein Übermut gern auch mal in einem Sturzflug endet. Nach einer viertel Umdrehung ruderte ich also, mit beiden Armen um Gleichgewicht ringend, dem Boden entgegen.

Wie beim Langlaufen ist es auch auf der Eisbahn alles andere als einfach, wieder aufzustehen. So kroch ich auf allen Vieren an die Bande, um mich dort hochzuziehen. (Natürlich auf der von der Promenade abgewandten Seite – muss ja nicht gleich jeder mitbekommen, wie ich hier kämpfe.)

So eine Eislandung kann ganz schön wehtun. Wer weiss, vielleicht gibt’s in den nächsten Tagen ein Bild von meinen blauen Knien. Noch sind sie rot, aber sie fühlen sich an, als schillerten sie in den nächsten Tag in allen Farben des Regenbogens.

Ich beschloss, meine Schlittschuh-Karriere für diesen Tag auf Eis zu legen und das nächste Mal jemanden mitzunehmen, an dem ich mich stützen kann und der mich allenfalls unauffällig wieder auf die Beine stellt. Freiwillige vor!

Dienstag, 21. August 2012

Swimm, Grill & Chill

Was tun wenn es so heiss ist, dass einem fast die Glace vom Stängel schmilzt? Genau, die sieben Sachen packen und ab ins kühle Nass. Mich hat es die letzten Tage an den Arnensee gezogen.

Normalerweise brauche ich mindestens eine halbe Stunde bis ich, unter viel Gekreische, bis zu den Knien im Wasser stehe. Zur Zeit beträgt das glasklare Wasser angenehme 20 Grad. So dass nicht nur meine grosse Zehe zum Zug kommt. Schwimmt man weiter raus erwarten einen erfrischende 18 -19 Grad – herrlich. Erfrischung pur bei diesen brütenden Temperaturen. Wer will, kann ein Pedalo mieten, um über den See zu schippern. 

Das Schönste ist, wenn man an einer der Feuerstellen grilliert. Schwimmen macht Hunger und dieser ist ja bekanntlich der beste Koch. Das Feuerholz, das fix fertig bereit liegt, gibt es gratis. Jetzt fehlt nur noch der zündende Funken und dann heisst es: Än Guete!
Sommer-Chilling at it’s best!




Donnerstag, 2. August 2012

Reisen wie zu Grossvaters Zeiten

Gestern liess ich mich mal ein paar Jahre in die Vergangenheit zurückversetzen. Ich gönnte mir anlässlich des Jubiläums 700 Jahre Gstaad eine Fahrt mit der Dampflok.

Während die Dampflok keuchte und schnaubte, genoss ich die Aussicht, so viel Zeit zum Landschaft anschauen hatte ich auf dieser Strecke noch nie. Herrlich!

Leider war in Gruben schon wieder Zeit umzukehren. Mit dem Feuerwehrschlauch wurde Wasser nachgefüllt, damit wir wieder voll Dampf nach Gstaad zurück konnten.

Zugfahren war früher schon ganz anders. Klimaanlage? Brauchte es nicht! Man konnte während der ganzen Fahrt das Fenster offen lassen, ohne dass es jemanden störte, weil der Zug so langsam fuhr. Rauslehnen durfte man gemäss Schild schon damals nicht, aber irgendwie muss man einfach. Das ist auch viel bequemer als auf den Holzbänken zu sitzen. Diese sind für unsere Polsterbank verwöhnten Hinterteile reine Folter. Aber sie hatten auch etwas Gutes, einen so schön geraden Rücken beim Sitzen hatte ich wohl seit Jahren nicht mehr.

Solltet ihr auch mal mit einer Dampflok unterwegs sein, denkt an die Russpartikel, die durch die Luft fliegen. Ich war gestern nämlich mit einer weissen Sommerhose unterwegs - zumindest vor der Fahrt. Den restlichen Tag verbrachte ich in einer grau-weiss-schwarzen Hose.

Fazit: – schöne Kombination historisches Reiseerlebnis und Dorfjubiläum / Doppeltes Eintauchen in die Vergangenheit – unbedingt nutzen, wenn sich wieder einmal die Gelegenheit ergibt.






























Mittwoch, 25. Juli 2012

Dabei sein ist alles!

Olympia, wir kommen! Ich darf nach London zum Tennis und zum Rudern – nein, natürlich nicht als Teilnehmer, so sportlich bin ich jetzt auch wieder nicht. Ich darf die Destination vertreten und unseren Ehrengästen im House of Switzerland etwas über Gstaad berichten – getreu dem olympischen Gedanken: Dabei sein ist alles!

Ich bin nicht die einzige, die aus Gstaad in offizieller Mission an die Themse reist: Unser Tourismusdirektor Martin Bachofner wird ebenfalls die Chance nutzen, neue Kontakte zu Reiseveranstaltern und Journalisten zu knüpfen.

Und weil die Region Gstaad weitaus mehr als nur Käse anzubieten hat, präsentieren wir den Gästen dort auch ein Stück Echtheit aus dem Saanenland. Sie können unter anderem einen Scherenschnittkünstler aus der Region in Aktion erleben.

Ich bin total gespannt, wie es in dieser an sich schon so pulsierenden Metropole zugeht, wenn sich Tausende von Sportlern, Funktionären und Gästen aus der ganzen Welt zu den Wettkämpfen treffen. Das wird ein krasser Szenenwechsel vom beschaulichen Saanenland in diesen Schmelztiegel der Nationen. Wahrscheinlich begegnen mir in diesen drei Tagen, die ich dort im Einsatz bin, zehnmal mehr Menschen als hier im ganzen Jahr. Vielleicht setzt aber auch die Umkehrbewegung ein – wohin lässt es sich vor all dem Rummel besser fliehen als nach Gstaad?


Freitag, 13. Juli 2012

Nur tote Fische stinken schlimmer - Alpine Wellness für den Hund

Mit Freunden verbrachte ich vor ein paar Tagen einen vergnüglichen Tag auf der Wispile. Dort hat sich vor allem der Hund so richtig wohl gefühlt und „alpine Wellness“ für sich neu interpretiert.

Während meine Kollegin ein schönes Panorama-Video mit dem iPhone drehen wollte, nahmen die Ereignisse ihren Lauf: Ihr Hund hat sich mit Wonne in einem kackfrischen Kuhfladen gewälzt. Vom Hals bis zum Schwanz glänzte er voll alpiner Echtheit, was die Gemüter der Umstehenden (und meins) aufs Herzlichste entzückte. Geschirr und Leine waren gleich derartige mitversaut, dass die begleitende Omi laut schreiend die Flucht über die Blumenwiese ergriff.

Ach, das sind die wahren Freuden eines Hundebesitzers… Nur tote Fische stinken schlimmer.

Der nette Mann von der Bergbahnstation hat uns sehr verständnisvoll geholfen, das Malheur wieder in Ordnung zu bringen.

Per Schlauch auf der Herrentoilette und Seife vom Waschbecken war das schnell erledigt. Das ohnehin schon gefleckte Schätzchen stand nur belämmert da und lies alles über sich ergehen. Er war sichtlich enttäuscht, dass wir sein Alpen-Make up nicht genauso toll fanden wir er – wir hatten fast Mitleid mit ihm. Aber halbseitiges Braun steht ihm einfach nicht.

Nach dem Mountain-Lunch auf der Berghaus-Terrasse und einem Spaziergang (ohne weitere Wälz-Aktionen) war der Hund wieder trocken. Etwas Positives konnten meine Besucher dieser Story dann doch abgewinnen: So sauber ist er zuvor noch nie von einem Bergausflug zurückgekommen.



Freitag, 6. Juli 2012

Meine ersten Zumba Versuche


Gestern war Zumba Party auf dem Center Court von der FIVB Beach Volleyball Swatch World Tour. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Pünktlich um halb neun stand ich in meiner möglichst unauffälligen Sportbekleidung auf dem Center Court, um zumindest optisch nicht aus der Reihe zu tanzen.

Alle machten einen Schritt nach rechts, ich einen nach links. Der knöcheltiefe Sand klebte wie Zement an meinen Füssen. Währendem die anderen rhythmisch ihre Arme bewegten, musste der junge Herr neben mir mit meiner Schlagkraft zurechtkommen. Um niemanden ernsthaft zu verletzen, verzog ich mich nach einer Weile auf die Tribüne, wo ich wieder zu Atem kam und diesen Film für euch drehte. Da soll noch mal einer sagen die Gstaader hätten keinen Rhythmus im Blut.

Dienstag, 3. Juli 2012

Ziegentrekking rund um den Seebergsee - Schweizer Wandernacht

Um 20.00 Uhr begann unser Abenteuer, das Taxi fuhr mit 23 Personen Richtung Seebergsee. Schon bei der Bergfahrt war die Stimmung fröhlich und alle freuten sich über das optimale Wetter. Kurz zuvor zog nämlich noch eine Gewitterfront über unser Tal…. Als wir beim Meienberg ankamen, war bereits Hugo Frieden mit den Ziegen vor Ort und begrüsste uns herzlich. Alle waren auf das Trekking, welches uns bevor stand, sehr gespannt. Wir wurden von 5 Geissen begleitet, welche neugierig und sehr zahm waren. Sie mochten es, „gekrault“ zu werden. Jedoch sollten wir aufpassen, dass wir die Hörner nicht zu oft berührten, denn bei den Ziegen gilt dies als eine Spielansage.

Die Wanderung konnte nun beginnen. Vom Meienberg aus ging es Richtung Muntigli. Vorab ging Hugo mit der Ziege Fuchur. Die anderen Ziegen wurden mit Freude von den Teilnehmern geführt. Auf dem Weg sahen wir noch Spuren vom Gewitter und Hagel. Jetzt jedoch war das Wetter für uns alle perfekt, nicht zu heiss, wolkenloser Himmel und ein wunderschöner Sonnenuntergang war zu sehen. Da wurden natürlich einige Stopps eingelegt, um die Natur mit der Kamera einzufangen. Beim Muntigli angekommen, bewunderten wir ein tolles Panorama und den stillen Seebergsee. Alle waren bei diesem Anblick ergriffen und genossen den Moment bevor wir zum Seebergsee abstiegen. Dort wurde das kleine aber feine Apéro, zu dem uns Zweisimmen Tourismus eingeladen hatte, aufgebaut. Nach dieser Stärkung ging die Wanderung weiter zum Geissflueseeli.

Der Aufstieg sowie das nächtliche Seeli waren sehr beindruckend, denn dies war für alle Teilnehmer neu zu entdecken. Daher wurde eine kleine Pause eingelegt. Wir genossen den kraftvollen Mondschein. Zum Schluss ging es noch über die Gestelen zurück zum Meienberg. Auf diesem Abschnitt versuchten wir ein Gruppenfoto zu knipsen. Ich finde, dass uns dies sehr gut gelungen ist.



 Beim Meienberg angekommen, waren alle müde und zugleich sehr zufrieden. Nach einem herzlichen Abschied von Hugo und seinen Ziegen, fuhren wir zurück nach Zweisimmen.

Das Resume über die Wandernacht mit Ziegentrekking: Wunderschönes und unvergessliches Erlebnis. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Hugo, seine Geissen und allen Teilnehmern, welche zu der tollen Stimmung beigetragen haben!








Dienstag, 26. Juni 2012

Nach dem Grenzgang nun zum Heinerfest - Besuch in der Partnerstadt Darmstadt



Demnächst verlasse ich Gstaad. Nein, natürlich nicht für immer… dazu gefällt es mir einfach viel zu gut. Nein, das nächste Projekt ist ein weiterer Besuch in unserer deutschen Partnerstadt Darmstadt (ganz in der Nähe von Frankfurt am Main, im Odenwald). Dort steht wieder das Heinerfest auf dem Plan, eines der grössten Volksfeste der dortigen Region – ein Riesenrummel sozusagen. Die Partnergemeinden haben dort die Möglichkeit sich zu präsentieren. Da darf Gstaad als Teil der Einwohnergemeinde Saanen ja wohl nicht fehlen.

Vor einigen Wochen war ich bereits mit einer Gstaader Delegation beim „Grenzgang“ präsent – eine Wanderaktion entlang der Darmstädter Gemeindegrenzen. Nachdem die „Grenzwanderer“ fast sieben Kilometer durch den Odenwald gelaufen waren und diverse Stände der Partnergemeinden besucht hatten, kamen die meisten hochmotiviert und gut gelaunt auch noch an unseren Stand – den letzten entlang der Strecke. Die Gebrüder Mösching haben sie mit Alphorn-Klängen empfangen und unsere Gstaad-Crew servierte Hobelkäse, Züpfe und Fendant, wobei gut und gerne zugegriffen wurde.

Die Wanderer waren auch sehr interessiert am Saanenland. Im fröhlichen Dialog konnten wir zahlreiche Prospekte und Kataloge abgeben, viele Fragen beantworten und die Neugier auf unsere Region wecken.

Nach vielen gefahrenen Autokilometern – hin und zurück sind es gut 1‘000 – und diversen etwas mühsamen Staus unterwegs bin ich mit sehr vielen positiven Eindrücken wieder zurückgekehrt nach Gstaad. Jetzt bin ich sehr gespannt aufs Heinerfest. Meine Kollegen, die in den vergangenen Jahren das Saanenland dort vertreten haben, haben jedenfalls allesamt geschwärmt, wie toll die Darmstädter zu feiern wissen. Morgen startet die offizielle Delegation aus Saanen. Für mich geht es am erst am Freitag los. Das wird bestimmt auch in diesem Jahr wieder super.

Tandemflug mit Leni



Ich habe dieses Video zugeschickt bekommen. Leni eine Einheimische wie sie im Buche steht, hat sich mit Time To Fly an einen Tandemsprung auf der Wispile gewagt. Ich war verblüfft, wie cool Leni sich gab. Nun ja, zumindest bis zu Minute 1.36 da kommen die wahren Gefühle ins Spiel :-)

Mich hat das Video gluschtig gemacht, auch mal Gleitschirm fliegen zu gehen, ab Donnerstag hat die Wispile für den Sommerbetrieb geöffnet.

Habt ihr mir auch Tipps was ich im Saanenland unbedingt mal ausprobieren sollte? Ich freue mich eure Kommentare oder eine Nachricht an me@gstaad.ch. Natürlich könnt ihr eure Ideen auch auf Facebook posten: http://www.facebook.com/meingstaad#!/meingstaad?sk=wall. A propos Facebook, sind wir schon Freunde?




Dienstag, 19. Juni 2012

Schmerzhaft in die Kurve gelegt - Wie ich mein persönliches Tempolimit markierte

Mein kleines blaues Mountainbike hat sich inzwischen zu einem sehr genüsslichen Begleiter gemausert. In Sachen Kondition muss ich mein Licht nicht mehr allzu sehr unter den Scheffel stellen. Nachdem ich neulich bei gegen mich gerichtetem Fönsturm den Anstieg zum Lauenensee mit nur zweimal absteigen gemeistert habe, und auch der Aufstieg nach Turbach ohne grosse Weh und Ach überstanden war, dachte ich: Klasse, die Welt steht mir nun offen.“ Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall.

Und der Fall kam ansatzlos. Ich habe mich sprichwörtlich in die Kurve gelegt – ein Ereignis, das mich nach allen Regeln der Kunst so richtig schön geerdet hat. Das war ein nachhaltig eindrucksvolles Erlebnis – zumindest am Ellenborgen werde ich noch eine Weile etwas davon haben… Grrrrr.

Und ratet mal, wo mich das Unglück ereilte… Genau – an der Mördersteigung ganz in der Nähe von der Talstation La Videmanette, die mich schon einmal Nerven gekostet hat (treue Leser dieses Blogs mögen sich erinnern…). Diesmal kam ich von Saanen. Ich war beflügelt von meiner Kraft und voll überschäumender Energie nach einem aufreibenden Bürotag. Kein Anstieg zu schwierig, keine Abfahrt steil – Hals über Kopf und volle Kraft auf die Pedale. Bevor ich in diesen Schicksalshang eintauchte, beschlich mich schon ein warnendes Gefühl. Vielleicht doch ein wenig bremsen? Ach was! Karacho und weiter!

Die Einfahrt in die Kurve erschwische ich noch ganz gut.
Die vom Regen ausgespülte Rinne direkt auf der Ideallinie wird mir jedoch zum Verhängnis. Das Vorderrad gerät ausser Kontrolle, das Bike kippt und ich lande per Bauchplatscher im Schotter. Ein Glück trage ich Handschuhe. Ei verfluuuu…. Wie das brennt am Knie – und am Ellenborgen. Au, tut der Oberschenkel weh… Ok, erst mal sortieren. Sind alle Knochen noch am Platz? Was kann ich noch bewegen? Fliesst irgendwo Blut? Aufstehen – ja das geht. Bike aufstellen, ja, das geht auch. Au, dieser Schmerz ist heftig… Gott sei Dank, alle Schäden nur oberflächlich… uff, jetzt brauche ich ‘ne Pause. Das Gras im Kurvenbogen ist weich und kühl. Jetzt herrscht Ruhe. Durchatmen.

Kurz darauf rauschen vier rasante Mountainbiker den Weg hinunter. Die ersten drei passieren die Unfallstelle und nehmen die Kollegin im Gras nur im Vorbeiflug wahr. Der Vierte im Bund nimmt das Vorbeifliegen wörtlich. Er „legt“ sich an dergleichen Stelle wie ich in die Kurve und kracht mir genau vor die Füsse.

„Willkommen im Club“, denke ich. Wow, das sieht echt gefährlich aus. „Geht’s?“, frage ich beim Aufhelfen. Seine Prellungen sehen schlimmer aus als meine. Blut fliesst keins. Zum Glück ist auch bei ihm keine gravierende Verletzung zu erkennen. Seine Kollegen sind inzwischen umgekehrt und im wahrsten Sinne „bestürzt“. Nach einer kurzen Sammel-Phase beschliessen wir, als Versehrten-Konvoi zu zweit den Heimweg nach Saanen anzutreten – so gut das eben noch geht.

Von Tempo und Ehrgeiz will keiner von uns mehr etwas wissen. Ich sag’s euch – der Schmerz lehrt Demut. Wie es dem Kollegen seither ergangen ist, weiss ich nicht. Inzwischen sind meine Wunden verheilt. Es bleibt wohl nur am Ellbogen eine kleine Narbe zurück. Sicher ist jedenfalls nur eines: Mein ganz persönliches Tempolimit am Berg ist nun gesetzt. Es ist keine Schande (hinten!!!) zu bremsen, bis die Scheibe glüht.

Hier noch ein paar Bilder: Diese Wunden heilen nicht, sie erinnern mich an mein persönliches Tempolimit








Donnerstag, 10. Mai 2012

Nur noch einmal schlafen...

Morgen ist es soweit, Zeit für das diesjährige Rock the Village auf dem Flugplatz in Saanen. Ich habe soeben erfahren, dass dieses Jahr das erste Konzert jeweils gratis ist. Ich habe mir bereits einen Zweitages-Pass gekauft, aber ich bin mir sicher: Das lockt noch den einen oder anderen an, der gerne Festivalluft schnuppern möchte. Gstaad mal anders, zeigt hier seine fetzigen Seiten. 

Das Rock the Village wird von jungen Einheimischen auf die Beine gestellt und ist ein Event für Junge und Junggebliebene. Was ich an dem kleinen aber feinen Festival besonders mag, ist der gute Mix aus verschiedenen Musikstilen, dass vor allem schweizer Bands auftreten, dass die Einheimischen „The Fucks“ spielen, dass ich auch morgens um zwei noch ein Teller Pasta oder einen Burger essen kann, dass sie nun auch in diesem Jahr wieder zwei Bühnen haben, dass viele meiner Freunde da sein werden, und, und, und… ach, eigentlich finde ich alles toll. 

Letztes Jahr liess das Wetter etwas zu wünschen übrig. Ich hoffe, dass Petrus dieses Jahr Lust auf Party hat und er sich seine Sicht nicht mit Wolken verbaut. Falls doch, werden wir trotzdem feiern bis sich die Wolken biegen. 

Infos zum Event

Infos zu Petrus‘ Partylaune 

Und für alle die unterwegs sind, gibt’s diese Infos auch auf der iGstaad App.



Mittwoch, 18. April 2012

Vergebung am Röstigraben

Den fiesen, weil so sanften Anstieg von Gstaad hinauf ins Rübeldorf packe ich inzwischen locker. Es dauert nur noch 3 Minuten, bis das Keuchen vorbei ist und meine Pulsfrequenz sich wieder beruhigt hat. Ich bin stolz auf mich. Meinem Mut wachsen Flügel. 

Wenn alle immer von den Herausforderungen Chalberhöni und Schönried schwärmen, und ich mich bis jetzt tapfer abgestrampelt habe, dann kann es doch gar nicht soooo schlimm sein, oder?  

Wohlan, ich versuch’s einfach. Richtung Rougemont soll es nun gehen. Ist ja schön flach bis dahin. 

Jaja, der Anstieg bis zur Kantonsgrenze… Im Auto ist er mir bislang nie aufgefallen. Am Monument für den Röstigraben habe ich alle meine Sünden gebüsst und die Demut wiedererlangt. Nun ja, nach Rougemont geht’s ja nur noch bergab. Haha, auch hier wird mein Bewusstsein für Steigungswinkel im gleichen Mass trainiert wie meine Oberschenkel. Ein Päuschen bei Pferden, und ein kurzes Katze-Kraulen am Zaun – ach es ist wieder herrlich, so unterwegs zu sein. Sind die Muskeln erst einmal warm, dann ist der Rest doch ein Klacks. Vom Gefühl her könnte ich glatt bis Montreux so weiter radeln, aber das spare ich mir für einen anderen Tag. Ich will’s ja nicht übertreiben.     

An der Talstation La Videmanette vorbei folgt der Einstieg in den Veloweg zurück nach Saanen. Den habe ich schon mal zu Fuss gemacht, aus der Erinnerung heraus sollte dies gut zu schaffen sein. 

Vergiss es! Wo plötzlich diese Mördersteigung herkommt, ist mir ein Rätsel. Selbst in der kleinsten Übersetzung ist hier nicht an ein Erfolgserlebnis zu denken. Gott sei Dank sieht mich keiner, wie ich ächzend das Bike den Berg hinauf stemme. Zu allem Unglück macht oben eine dicke Schneeschicht den Weg schier unpassierbar. Nein, zur Umkehr bin ich nicht bereit. Kommt gar nicht in Frage! Sorry, Natur, ich kann mich jetzt nicht für dein frühlingshaftes Erwachen begeistern.  

Der nächstbeste Abzweig in tiefere Gefilde ist meiner! Die Freude, den steilen, schmalen Weg ohne Überschlag gemeistert zu haben, währt nur kurz. Auf der anderen Talseite geht es nämlich genauso steil und schmal wieder Richtung Hauptstrasse zurück. Uff, die Zivilisation hat mich wieder…   

Fazit dieser Trainingsrunde: Bescheidenheit statt Muskelkater, Respekt vor der Landschaft statt Kreuzschmerzen und die Erkenntnis, dass ein bisschen Quälen die Motivation eigentlich nicht beeinträchtigen kann.




Freitag, 13. April 2012

Dieses Rindviech heisst ja so wie ich...

„Du hast ab jetzt ein Paten-Rind.“ Als Ruth mir diese Botschaft überbrachte, war ich ehrlich gesagt etwas überfordert. Ein Rindvieh, das ab sofort so heisst wie ich. Was hat das zu bedeuten?

Nun ja, mein (Vor-)Name ist ja eigentlich ganz ok – schöner jedenfalls als die schnöde Ohrmarken-Nummer, die dieses kleine Wesen seit kurz nach der Geburt zierte. Aber eine Kuh… benannt nach mir… hmm. Ach was soll’s, nehmen wir’s sportlich und freuen uns über dieses überraschende Ereignis.

Aber was macht man denn nun als Rinder-Gotti? Muss ich mich jetzt um das Vieh kümmern, es gar mit der Züglete auf den Berg hinauf begleiten? Werden regelmässige Tanten-Besuche, Geburtstageschenke und Nachfragen über Wachstum und Verdauungsfunktionen von mir erwartet? Was entspricht der hiesigen Tradition und wie soll ich mich verhalten? Ich stehe voll auf dem Schlauch und ergreife die Flucht nach vorn.

„Ok, ich komme das Schätzlein gern besuchen“, rufe ich Ruth freudig zu. So ein Kälbchen ist ja schliesslich mega-goldig und wann habe ich schon mal Gelegenheit, ein so junges Tierli zu kraueln…? „Kann ich dem Kleinen etwas mitbringen, einen Apfel vielleicht?“ Ihr könnt euch ja vorstellen, welch schallendes Gelächter ich für diese zugegeben etwas einfältige Frage geerntet habe. Ruth kichert heute noch, wenn sie an diese Anekdote denkt.

Die erste Begegnung verlief ruhig und vorsichtig. Kalb und ich – Auge in Auge für ca 10 Sekunden. Ich musste beim Annäherungsversuch wohl einen gruseligen Eindruck erweckt haben, denn das Kleine sprang schier panisch in die hinterste Ecke des Stalls, um dort dann auch zu bleiben. Um es nicht zu traumatisieren, trat ich den Rückzug an. Ruth hatte inzwischen ein feines Raclette gerichtet, was mir persönlich viel besser schmeckte als die üblichen Tanten-Tauf-Torten.  





 

Ruth hat mir noch ein paar Fotos von der „unheimlichen“ Begegnung geschickt. Die habe ich dann zu einem Kunstwerk für meine Küche verwurstelt. 



Sonntag, 1. April 2012

Abhängen am Glacier 3000

Ich habe mich schon vor einiger Zeit zu den Freeridedays angemeldet. Heute war es nun so weit. Pünktlich und nervöser als ich zugeben möchte, stand ich heute Morgen bei der Talstation vom Glacier 3000. Wir wurden in kleine Anfänger- und Fortgeschrittenen-Gruppen eingeteilt. Jeder Gruppe wurden anschliessend ein Pro-Rider und ein Bergführer zugewiesen.

Nach einer grossen Vorstellungsrunde stand zunächst das Thema Sicherheit auf dem Programm. Wir erhielten einen Klettergurt, ein Lawinenrettungs-Gerät und eine Sondierstange, wichtige Utensilien beim Freeriden. Den Umgang damit durften wir gleich vor Ort üben. Das gegenseitige Anpiepsen mit dem LVS-Gerät erinnerte mich zwar eher an ein Flirtseminar, aber es liess mich meine Nervosität vergessen. Zumindest bis wir darauf hingewiesen wurden, dass der Helikopter und die Sanität im Tal stationiert seien, falls wider Erwarten etwas passieren sollte. Ich glaube, das sollte der Beruhigung dienen, bewirkte aber – zumindest bei mir – eher das Gegenteil.

Zeit, einen Rückzieher zu machen, gab man mir nicht. Von der grossen Gondel aus schaute ich auf die Hänge und schluckte schwer. Für einen Moment überlegte ich, ob ich nicht lieber in der Bahn bleiben und im Tal mit dem Helikopterpilot und den Sanitätern Kaffee aus der Thermoskanne schlürfen soll.

Mutig schnallte ich mir mein Board an, sagte mir: „If not ME, who else“ und startete mit den anderen in den Pulverschnee. Es war super! Wir traversierten unter dem Gemskopf und fuhren den untersten Teil noch durch einen lichten Föhrenwald. Nach dieser Fahrt, immerhin von 2971 auf 1546 m ü. M. fühlten sich meine Beine an wie Wackelpudding. Ich war das erste Mal richtig froh, dass die Fahrt mit der Gondel länger als ein, zwei Minuten dauerte.

Oben angekommen, hiess es nach einer kurzen Abfahrt, Snowboard an den Rucksack schnallen und Klettergurt anziehen. Den Startpunkt fürs nächste Highlight des Tages konnte ich schon von weitem sehen. Er bestand aus einem riesigen aufblasbaren Tor, das im Wind schwankte. Auf der anderen Seite des Tors wartete ein 60 m hoher Abgrund auf uns. Nachdem zweimal – Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – kontrolliert war, ob ich gut gesichert bin, erklärte mir der Bergführer die wesentlichen Punkte: Ich müsse schauen, dass das Seil nicht am Felsen reibe, da es sonst reissen könnte. Da schwankte nicht mehr nur das Tor sondern auch mein Mut. Während mir das Kaffeekränzchen im Tal auf einmal wieder sehr verlockend erschien, wünschte mir der Bergführer „Gute Reise“ und schickte mich in die Tiefe.

Am Seil hängend drehte ich mich unaufhaltsam um die eigene Achse. Dagegen war ich machtlos. Immer wieder wechselte das Bild zwischen schöner Aussicht bis nach Gstaad und dem Blick auf die Felswand. Nach unten schauen? Bloss nicht! Und so kam die Landung am Boden dann doch überraschend. Ich plumpste in den Tiefschnee eines doch recht steilen Hangs, wo sich das Boardanschnallen etwas mühsam gestaltete. Nur nicht das Board loslassen. Nicht auszudenken, wenn ich wieder hochklettern und zu Fuss ins Tal müsste! Die Mühe hat sich gelohnt. Die letzte Abfahrt hat nämlich riesigen Spass gemacht!

Im Tal angekommen, wärmte ich mich dann endlich beim geduldig wartenden Sicherheitsteam mit einem nun wohlverdienten Kaffee auf. Ich konnte mir natürlich nicht verkneifen, jedem, der mir über den Weg lief, voller Stolz unter die Nase zu reiben, welche Abenteuer ich überstanden habe und wie mutig ich bin. 




 

Montag, 26. März 2012

Mein Sonntagsprogramm

Sonntagmorgen kurz nach acht und der Wecker klingelt. Ich gebe ja zu, dass ich versucht bin, noch etwas weiter zu schlummern, aber ein Blick hinter den Vorhang überzeugt mich doch, aufzustehen, in die Skikleider zu schlüpfen und in die erste Gondel Richtung Rinderberg-Spitz zu steigen.

Ich liebe Frühlingsskifahren am frühen Morgen. Hat man sich nämlich erst mal den Schlaf aus den Augen gerieben und die letzten verträumten Gedanken an den Sandmann verbannt, wird man bereits von einem spektakulären Sonnenaufgang begrüsst. Die Pisten sind unberührt, der Schnee schön griffig, keine Menschenseele auf der Piste und die Temperaturen angenehmer als im tiefen Winter.

Ab dem frühen Nachmittag wird der Schnee oft sulzig und etwas schwer. Immer wieder ein guter Grund, um eine ausgedehnte Pause zum Sonne-tanken einzulegen. Frisch mit Sonnenmilch eingecrèmt sitze ich auf der Terrasse des Restaurant Träumli. Mein Tipp, ein Kaffee „Träumli“ verleitet tatsächlich zum Träumen und Geniessen.

Wieder zu Hause werfe ich einen Blick in den Spiegel. Ok, das nächste Mal lasse ich besser die Sonnenbrille weg und schliesse halt die Augen beim Sonnenbad. Meine Gesichtsfarben erinnern nämlich an einen Pandabären bei dem hell und dunkel vertauscht wurde.

Dienstag, 20. März 2012

Die Rache der schwarzen Loipe

Das habe ich nun also davon. Nachdem ich laut hinausposaunt habe, wie kinderleicht und langweilig Langlauf doch sicher sei, musste ich heute mit auf die Loipe. 

Kein Problem, dachte ich, schliesslich rutscht man nur in einer vorgespurten Loipe, da kann gar nichts schief gehen. Falsch gedacht, denn kaum setzte ich mich in Bewegung, um in die Loipe einzuspuren, musste ich mich schon darauf konzentrieren, mich aus der Grätsche wieder in die Senkrechte zu hieven, um nicht endgültig im Spagat zu landen. 

Einmal im Lot und in der Spur, war das Langlaufen einfacher. Ich drehte meine Runden auf der blauen Loipe und war erstaunt, wie viel Spass das machen kann. Man ist an der frischen Luft, kann die Natur geniessen und je nach Engagement kommt man sogar richtig ins Schwitzen. 

Selbstbewusst wie ich bin, wagte ich mich dann auch noch auf die schwarze Loipe. Kann
doch nicht so schwierig sein. Das war es auch nicht, aber nur bis zum „sanften“ Gefälle zwischen Saanenmöser und Schönried. Ich versuchte locker zu bleiben und genau so cool wie alle anderen die Kurve zu meistern. Das hätte wohl ziemlich gut geklappt, hätte ich an die Tücken der Langlaufbindung gedacht. Den Rest kann man sich ja denken. Da man nur vorne festgeschnallt ist, fällt man sehr schnell vornüber, wenn man sich nicht richtig ausbalanciert. Ist man erstmal umgefallen, ist das Aufstehen praktisch unmöglich. Immer und immer wieder, rutschten mir die Langlaufski unter meinen Füssen weg, bis  schlussendlich ein netter Saanenländer zu meiner Rettung eilte und mir galant wieder auf die Beine half.

Trotz dieser Erfahrung ist eines sicher: Ich werde in Zukunft öfters die Langlaufski anschnallen. Es ist zwar nicht ganz so leicht, wie ich mir das vorgestellt habe. Vielleicht wäre eine Übungsstunde mit einem Langlaufexperten doch eine gute Investition gewesen aber auch ohne Vorkenntnisse kann man sich auf die Loipen trauen. Und unter uns, sollten alle Stricke reissen, in Schönried ist die Nachtloipe jeweils dienstags und freitags bis 22.00 Uhr beleuchtet. Da sieht man einen nicht so gut.



Montag, 20. Februar 2012

Me in Gstaad

Jetzt habe ich endlich die Gelegenheit, meine Erlebnisse in und um Gstaad in die grosse weite Welt hinauszuposaunen und nun weiss ich gar nicht wo ich anfangen soll.

Das Beste ist wohl, genau dort einzusteigen, wo alles begonnen hat. Nämlich bei der Idee zu diesem Blog. Vor einiger Zeit schaute ich zum Fenster hinaus, sah den Giferspitz im Abendrot leuchten und sinnierte, welch Glück ich doch habe, hier zu sein. Ich dachte an ein chinesisches Sprichwort, das besagt: „Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt“ und beschloss, euch hier in Zukunft von meinen Erlebnissen, Eindrücken und Ideen zu berichten.

Lasst uns gemeinsam glücklich sein. ;-)