Der unterhaltsame Blog-Channel aus der Ferienregion Gstaad mit erlebnisreichen Posts von "Me"

Mittwoch, 25. Juli 2012

Dabei sein ist alles!

Olympia, wir kommen! Ich darf nach London zum Tennis und zum Rudern – nein, natürlich nicht als Teilnehmer, so sportlich bin ich jetzt auch wieder nicht. Ich darf die Destination vertreten und unseren Ehrengästen im House of Switzerland etwas über Gstaad berichten – getreu dem olympischen Gedanken: Dabei sein ist alles!

Ich bin nicht die einzige, die aus Gstaad in offizieller Mission an die Themse reist: Unser Tourismusdirektor Martin Bachofner wird ebenfalls die Chance nutzen, neue Kontakte zu Reiseveranstaltern und Journalisten zu knüpfen.

Und weil die Region Gstaad weitaus mehr als nur Käse anzubieten hat, präsentieren wir den Gästen dort auch ein Stück Echtheit aus dem Saanenland. Sie können unter anderem einen Scherenschnittkünstler aus der Region in Aktion erleben.

Ich bin total gespannt, wie es in dieser an sich schon so pulsierenden Metropole zugeht, wenn sich Tausende von Sportlern, Funktionären und Gästen aus der ganzen Welt zu den Wettkämpfen treffen. Das wird ein krasser Szenenwechsel vom beschaulichen Saanenland in diesen Schmelztiegel der Nationen. Wahrscheinlich begegnen mir in diesen drei Tagen, die ich dort im Einsatz bin, zehnmal mehr Menschen als hier im ganzen Jahr. Vielleicht setzt aber auch die Umkehrbewegung ein – wohin lässt es sich vor all dem Rummel besser fliehen als nach Gstaad?


Freitag, 13. Juli 2012

Nur tote Fische stinken schlimmer - Alpine Wellness für den Hund

Mit Freunden verbrachte ich vor ein paar Tagen einen vergnüglichen Tag auf der Wispile. Dort hat sich vor allem der Hund so richtig wohl gefühlt und „alpine Wellness“ für sich neu interpretiert.

Während meine Kollegin ein schönes Panorama-Video mit dem iPhone drehen wollte, nahmen die Ereignisse ihren Lauf: Ihr Hund hat sich mit Wonne in einem kackfrischen Kuhfladen gewälzt. Vom Hals bis zum Schwanz glänzte er voll alpiner Echtheit, was die Gemüter der Umstehenden (und meins) aufs Herzlichste entzückte. Geschirr und Leine waren gleich derartige mitversaut, dass die begleitende Omi laut schreiend die Flucht über die Blumenwiese ergriff.

Ach, das sind die wahren Freuden eines Hundebesitzers… Nur tote Fische stinken schlimmer.

Der nette Mann von der Bergbahnstation hat uns sehr verständnisvoll geholfen, das Malheur wieder in Ordnung zu bringen.

Per Schlauch auf der Herrentoilette und Seife vom Waschbecken war das schnell erledigt. Das ohnehin schon gefleckte Schätzchen stand nur belämmert da und lies alles über sich ergehen. Er war sichtlich enttäuscht, dass wir sein Alpen-Make up nicht genauso toll fanden wir er – wir hatten fast Mitleid mit ihm. Aber halbseitiges Braun steht ihm einfach nicht.

Nach dem Mountain-Lunch auf der Berghaus-Terrasse und einem Spaziergang (ohne weitere Wälz-Aktionen) war der Hund wieder trocken. Etwas Positives konnten meine Besucher dieser Story dann doch abgewinnen: So sauber ist er zuvor noch nie von einem Bergausflug zurückgekommen.


video

Freitag, 6. Juli 2012

Meine ersten Zumba Versuche


Gestern war Zumba Party auf dem Center Court von der FIVB Beach Volleyball Swatch World Tour. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Pünktlich um halb neun stand ich in meiner möglichst unauffälligen Sportbekleidung auf dem Center Court, um zumindest optisch nicht aus der Reihe zu tanzen.

Alle machten einen Schritt nach rechts, ich einen nach links. Der knöcheltiefe Sand klebte wie Zement an meinen Füssen. Währendem die anderen rhythmisch ihre Arme bewegten, musste der junge Herr neben mir mit meiner Schlagkraft zurechtkommen. Um niemanden ernsthaft zu verletzen, verzog ich mich nach einer Weile auf die Tribüne, wo ich wieder zu Atem kam und diesen Film für euch drehte. Da soll noch mal einer sagen die Gstaader hätten keinen Rhythmus im Blut.

video

Dienstag, 3. Juli 2012

Ziegentrekking rund um den Seebergsee - Schweizer Wandernacht

Um 20.00 Uhr begann unser Abenteuer, das Taxi fuhr mit 23 Personen Richtung Seebergsee. Schon bei der Bergfahrt war die Stimmung fröhlich und alle freuten sich über das optimale Wetter. Kurz zuvor zog nämlich noch eine Gewitterfront über unser Tal…. Als wir beim Meienberg ankamen, war bereits Hugo Frieden mit den Ziegen vor Ort und begrüsste uns herzlich. Alle waren auf das Trekking, welches uns bevor stand, sehr gespannt. Wir wurden von 5 Geissen begleitet, welche neugierig und sehr zahm waren. Sie mochten es, „gekrault“ zu werden. Jedoch sollten wir aufpassen, dass wir die Hörner nicht zu oft berührten, denn bei den Ziegen gilt dies als eine Spielansage.

Die Wanderung konnte nun beginnen. Vom Meienberg aus ging es Richtung Muntigli. Vorab ging Hugo mit der Ziege Fuchur. Die anderen Ziegen wurden mit Freude von den Teilnehmern geführt. Auf dem Weg sahen wir noch Spuren vom Gewitter und Hagel. Jetzt jedoch war das Wetter für uns alle perfekt, nicht zu heiss, wolkenloser Himmel und ein wunderschöner Sonnenuntergang war zu sehen. Da wurden natürlich einige Stopps eingelegt, um die Natur mit der Kamera einzufangen. Beim Muntigli angekommen, bewunderten wir ein tolles Panorama und den stillen Seebergsee. Alle waren bei diesem Anblick ergriffen und genossen den Moment bevor wir zum Seebergsee abstiegen. Dort wurde das kleine aber feine Apéro, zu dem uns Zweisimmen Tourismus eingeladen hatte, aufgebaut. Nach dieser Stärkung ging die Wanderung weiter zum Geissflueseeli.

Der Aufstieg sowie das nächtliche Seeli waren sehr beindruckend, denn dies war für alle Teilnehmer neu zu entdecken. Daher wurde eine kleine Pause eingelegt. Wir genossen den kraftvollen Mondschein. Zum Schluss ging es noch über die Gestelen zurück zum Meienberg. Auf diesem Abschnitt versuchten wir ein Gruppenfoto zu knipsen. Ich finde, dass uns dies sehr gut gelungen ist.



 Beim Meienberg angekommen, waren alle müde und zugleich sehr zufrieden. Nach einem herzlichen Abschied von Hugo und seinen Ziegen, fuhren wir zurück nach Zweisimmen.

Das Resume über die Wandernacht mit Ziegentrekking: Wunderschönes und unvergessliches Erlebnis. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Hugo, seine Geissen und allen Teilnehmern, welche zu der tollen Stimmung beigetragen haben!