Der unterhaltsame Blog-Channel aus der Ferienregion Gstaad mit erlebnisreichen Posts von "Me"

Montag, 10. Juni 2013

Crowdsurfen auf dem Flugplatz Saanen



Wie beim letzten Blogeintrag angekündigt, besuchte ich dieses Wochenende die Erstausgabe des Mad Muni Festival auf dem Flugplatz Saanen. Das rocklastende Programm versprach viel.

Nach einem kurzen aber heftigen Sommergewitter am Freitagnachmittag, wurde das Wetter wieder besser. Als ich das Festivalgelände betrat, herrschte eine gemütliche Stimmung. Viele Leute waren noch nicht im Zelt, sondern genossen ihr verdientes Feierabendbier unter freiem Himmel zum Sound der Bands „Seemannsgarn“ und „Them Fleurs“. Das Zelt füllte sich das erste Mal, als die lokale Band „Dörrti Fruits“ die Bühne betrat. Wie schon am Ride on Music Festival (siehe früherer Blogeintrag) war ich begeistert von der Kreativität und dem Enthusiasmus, die die zweiköpfige Band zeigte. Weiter ging es mit „Migre Le Tigre“, einer One-Man Band. Die Herzen der ein bisschen härter gesinnten Rocker schlugen höher als „The Peacocks“ und die „Surfaholics“ das Zelt mit ihrem Sound füllten. Abgerundet wurde der Abend mit fetten Reaggebeats vom, im Saanenland schon gut bekannten, Oltner DJ „Max Rubadub“. Ich feierte voll mit und kam darum erst in den frühen Morgenstunden wieder nach Hause.

Nachdem ich mich am Samstag ein bisschen erholen musste von der letzten Nacht, machte ich mich am Abend wieder auf den Weg auf Saanen. Auch der Samstagnachmittag erlitt ein kurzes Sommergewitter. Trotzdem war es am Abend wieder trocken. Diesen Konzertabend eröffneten die „Allys Fate“. Gefolgt wurden Sie vom harten Sound der bekannten österreichischen Band „All Faces Down“. „Tim Vantol“ der im Saanenland einen grossen Anhang hat begeisterte die Menge ebenso wie die „Greedy Bees“, die mit ihren Posaunen und Trompeten die Zuschauer mit feinstem Ska-Punk verwöhnten. Spätestens als „Jerry And The Final Thoughts“ die Bühne betraten, pogte (Fachbegriff für hüpfen) fast das ganze Zelt mit. Ich agiert nach dem Motto: „Mitendrin statt nur dabei“. Und so kam es, dass ich plötzlich über allen Leuten am crowdsurfen war. Die gute Stimmung wurde mitgenommen und „Sgaffy“ eine Coverband aus dem Tessin mochte diese voll ausnützen. In Schneewitchen Kostümen gekleidet, brachten Sie mit gecoverten Klassikern wie YMCA das Zelt zum Beben. Diesen intensiven Abend, der eigentlich schon ein Morgen geworden ist, beendete DJ „Fatoni“ mit diversen Remixes, die fast bis zum Sonnenaufgang ertönten.

An dieser Stelle möchte ich dem OK und all den Helfern danken, die dies möglich gemacht haben. Weiter so!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen