Der unterhaltsame Blog-Channel aus der Ferienregion Gstaad mit erlebnisreichen Posts von "Me"

Dienstag, 24. Juni 2014

Me entdeckt das Fondueland

Habt ihr’s auch schon mitbekommen? Es verbreitet sich wie ein Lauffeuer: Es gibt eine neue Attraktion in Gstaad!

Ein guter Freund erzählte mir von einem riesigen, hölzernen Topf, den er an einem sonnigen Morgen mitten auf der Gstaader Promenade erblickt habe. Seiner Schilderung nach, seien ringsherum Leute gestanden, die Weisswein schlürften und von Hobelkäse und Trockenfleisch naschten und später auch im Fondue rührten. Kurz darauf berichtete mir ein anderer Kamerad von einer etwas zu gross geratenen Pfanne, die er im Schlittmoos in Schönried ob Gstaad, auf einem herrlichen Flecken Grün, gesichtet habe.

Ich wurde neugierig und so surfte ich letzte Woche durchs World Wide Web um nach Informationen zu diesem mysteriösen Gefäss zu suchen und tatsächlich: Ich wurde fündig! Auf der Webseite von Gstaad Saanenland Tourismus erblickte ich auf einmal diesen gigantischen „Topf“, ausgestattet mit einem langen Griff und von einer Familie besetzt.


Im Gegensatz zu meinen zwei Freunden war mir sofort klar, dass es sich dabei nicht um ein Kannibalen-Fest, sondern um ein Riesen-Fondue-Caquelon handelte. Aha, Fondueland Gstaad. Beim weiteren Durchstöbern der Seite begriff ich, dass das Caquelon als Sitzmöbel gedacht ist, um mit Freunden oder der Familie ein feines, sämiges Open-Air-Fondue zu geniessen.

Klingt ja super, dachte ich mir, und so habe ich beschlossen, meine zwei Freunde am nächsten schönen Wochenende auf eine Wanderung zum Riesen-Caquelon, mit anschliessendem Fondue-Plausch, zu entführen. Das nötige Equipment stellt die Molkerei Schönried im Fondue-Rucksack auf Bestellung zu Verfügung. Von diesem Ausflug werde ich Euch dann selbstverständlich in aller Ausführlichkeit berichten, ihr kennt mich ja :)

Bis bald meine Freunde!




Montag, 2. Juni 2014

Me auf dem Rennvelo

Pünktlich zum meteorologischen Sommerbeginn gönnte ich gestern meinem Rennvelo seinen ersten Freilauf für dieses Jahr.  Zuerst durchquerten wir, also das Rennvelo und ich, Saanen und liessen uns vom neuen, noch schöneren Auftritt des Saaner Innendorfes, beeindrucken.  Dies ganz im Gegensatz zu meinem zweirädrigen Freund, der noch ziemlich verstaubt daher kam. Doch spätestens als wir Château-d’Oex erreichten, erfreute auch er sich wieder bester Ausfahrtslaune und strahlte über beide Ohren. Nun waren wir beide so richtig warm gelaufen und kraxelten den ersten Pass des Tages, den Col de Mosses, in Windeseile hinauf.  Oben angekommen, genossen wir das schöne Wetter und ich gönnte mir einen grossen Schluck aus meinem Bidon. Schon bald erspähten wir aus der Ferne Les Diablerets, wo bereits die zweite Prüfung des Tages, der Col du Pillon, auf uns wartete. Mit doch schon ein bisschen müden Beinen, meisterten wir die teils steilen Passagen und ich pustete tief durch, als wir die Passhöhe erreichten. Auf dieser beobachteten wir das bunte Treiben der zahlreichen Touristen und genossen die beeindruckende Sicht auf den Glacier 3000. Bei der rasanten Abfahrt nach Gsteig liess ich die Beine dann für einmal so richtig baumeln und genoss die schöne Aussicht auf den nahenden Talgrund. In eher gemächlichem Tempo und zufrieden mit uns selbst und der Welt bogen wir schliesslich auf die Gstaader Promenade ein und genossen zum Abschluss dieser wunderbaren Tour ein wohl verdientes Glacé bei strahlendem Sonnenschein.