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Montag, 2. Juni 2014

Me auf dem Rennvelo

Pünktlich zum meteorologischen Sommerbeginn gönnte ich gestern meinem Rennvelo seinen ersten Freilauf für dieses Jahr.  Zuerst durchquerten wir, also das Rennvelo und ich, Saanen und liessen uns vom neuen, noch schöneren Auftritt des Saaner Innendorfes, beeindrucken.  Dies ganz im Gegensatz zu meinem zweirädrigen Freund, der noch ziemlich verstaubt daher kam. Doch spätestens als wir Château-d’Oex erreichten, erfreute auch er sich wieder bester Ausfahrtslaune und strahlte über beide Ohren. Nun waren wir beide so richtig warm gelaufen und kraxelten den ersten Pass des Tages, den Col de Mosses, in Windeseile hinauf.  Oben angekommen, genossen wir das schöne Wetter und ich gönnte mir einen grossen Schluck aus meinem Bidon. Schon bald erspähten wir aus der Ferne Les Diablerets, wo bereits die zweite Prüfung des Tages, der Col du Pillon, auf uns wartete. Mit doch schon ein bisschen müden Beinen, meisterten wir die teils steilen Passagen und ich pustete tief durch, als wir die Passhöhe erreichten. Auf dieser beobachteten wir das bunte Treiben der zahlreichen Touristen und genossen die beeindruckende Sicht auf den Glacier 3000. Bei der rasanten Abfahrt nach Gsteig liess ich die Beine dann für einmal so richtig baumeln und genoss die schöne Aussicht auf den nahenden Talgrund. In eher gemächlichem Tempo und zufrieden mit uns selbst und der Welt bogen wir schliesslich auf die Gstaader Promenade ein und genossen zum Abschluss dieser wunderbaren Tour ein wohl verdientes Glacé bei strahlendem Sonnenschein.


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