Der unterhaltsame Blog-Channel aus der Ferienregion Gstaad mit erlebnisreichen Posts von "Me"

Montag, 28. Juli 2014

Me lernt Mountainboarden

Es gibt wieder etwas Neues im Saanenland. Auf dem Rinderberg, dem Trottinet-Mekka, wurde diesen Sommer das Mountainboard ins Angebot mit aufgenommen. Wenn ihr jetzt nicht gerade wisst, was denn ein Mountainboard genau ist, dann ist dies halb so schlimm. Denn auch ich war in dieser Beziehung ein totales Greenhorn. Am letzten Mittwoch habe ich dies geändert. Sepp, der Tourguide empfing uns bei der Talstation der Rinderbergbahn in Zweisimmen und machte uns anschliessend mit dem Mountainboard bekannt. Das sieht ja aus wie ein Snowboard mit Rädern, dachte ich mir. Dumm nur, dass ich ein Snowboard-Antitalent bin.



Nach einer kurzen Einführung im Tal, machten wir uns per Gondelbahn auf den Weg zur Mittelstation. Dort wagte ich meine ersten Fahrversuche. Besonders toll stellte ich mich dabei nicht an. Total verkrampft und mit zunächst blockierenden Hinterrädern wegen meiner regen Bremstätigkeit, machte ich mich auf den Weg nach Zweisimmen. Sepp fuhr locker vorne weg. Flink wie ein Wiesel flitze er um die erste Kurve.



Auch auf die Gefahr, dass mich die Schnecken überholen könnten, liess ich es lieber langsam und vorsichtig angehen. Ich hatte schliesslich die Order meiner Chefin, möglichst ohne Beulen, Schrammen oder sonstige Blessuren vom Testeinsatz zurückzukehren. Doch nach ziemlich kurzer Zeit wurde ich mutiger. Die Bremse wurde zur Nebensache und ich begann die Fahrt richtig zu geniessen. Das war auch gut so, denn sonst wären in Zweisimmen neue Bremsbeläge fällig gewesen. Ich freute mich auf jede Spitzkehre, die ich jetzt mit wachsender Leichtigkeit durchfahren konnte. Und siehe da, plötzlich wurde ich sogar als Naturtalent bezeichnet. Nur übermütig werden. Denn Stürze können schnell passieren. Mich hat es glücklicherweise nicht erwischt. Viel zu schnell kamen wir Zweisimmen näher. Eine zweite Runde lag leider nichtmehr drin. Nicht weil die Zeit fehlte, sondern weil ich total erschöpft im Tal ankam.





Mein Fazit zu meinem ersten Mountainboard-Abenteuer lautet: Es war ein riesen Spass. Ich jedenfalls kann es nur empfehlen!

Dienstag, 15. Juli 2014

Watervolleyball in Gstaad


Wie hatte ich mich gefreut. Sonne, Beach und Caipirinha. Schon früh ergatterte ich mir mein Ticket für das Beachvolleyball Grand Slam in Gstaad. Auf keinen Fall wollte ich diesen vibrierenden Event verpassen und das tat ich selbstverständlich auch nicht. Die Stimmung am „Beach“ sei vergleichbar mit einer rauschenden Party an der Copacabana in Rio de Janeiro, haben die Kollegen mir gesagt. Das weckte in mir grosse Erwartungen, war ich doch noch nie in Brasilien. Hier im Saanenland gibt es halt einfach zu viel zu entdecken, als dass man in die Ferne reisen müsste. :-)


Nun zurück zum Beachvolleyball. Wie ihr ja sicher mitbekommen habt, prasselte die ganze letzte Woche unaufhörlich Regen auf unsere Häupter. Ohne Schirm das Haus zu verlassen, war stets ein Risiko. Petrus wollte seine Schleusen einfach nicht mehr schliessen, ein Jammer. Jedoch ein Wunder, dass sich die Beachvolleyball-Arena nicht in ein riesiges Schwimmbecken verwandelte, Watervolleyball in Gstaad, hätte es dann wohl geheissen.


Doch ich will nicht jammern, denn trotz des unüblichen Wetters für Gstaader Verhältnisse (ist es bei uns doch praktisch immer schön :)) war das Gstaad Grand Slam auch dieses Jahr ein tolles Ereignis und wiederum ein grosser Erfolg. Als dann am Sonntag endlich die Sonne hervorblinzelte, gönnte ich mir doch noch den einen oder anderen Caipirinha. Die Stimmung an den Spielen war toll, der gebotene Sport äusserst hochstehend und an den Abenden wurde ausgelassen gefeiert. In dem Sinne freue ich mich bereits heute auf ein hochsommerliches Beachvolleyball Grand Slam 2015 in Gstaad.

Ich bin wieder dabei, soviel steht fest!