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Dienstag, 11. November 2014

Skitag auf dem Glacier 3000

Als ich letzten Mittwoch aus dem Fenster schaute, wurde mir ganz warm ums Herz. Wie Tänzerinnen zwirbelten die Schneeflocken vom Himmel. Total fasziniert von der weissen Pracht wurde mir klar, es ist Zeit die Skis aus dem Sommerschlaf zu rütteln und in die Wintersaison zu starten.

Ich war so aufgeregt, dass mir die Tage von Mittwoch bis Samstag schier endlos erschienen. Jeden Tag analysierte ich die Webcams des Glacier 3000 bis aufs letzte Detail. Die Gletscherlandschaft erschien im schönsten winterlichen Gewand. Die Vorfreude stieg ins Unermessliche! 

Peak Walk by Tissot

Am Samstag stand ich dann pünktlich um 09.00 Uhr mit vielen anderen Wintersportfans an der Talstation des Glacier 3000. Mir fiel auf, dass die Anstehenden total durchmischt waren; nicht nur Ski- & Snowboardfahrer, auch viele Langlaufbegeisterte und Winterwanderer standen erwartungsfroh und voller Tatendrang an der Station auf dem Col du Pillon. Oben angekommen musste ich erst ziemlich stark nach Luft schnappen. Jedoch nicht etwa wegen des hohen Luftdrucks, nein, die unglaubliche Aussicht versetzte mich in märchenhaftes Staunen.

herrliches Panorama auf Glacier 3000

Bevor ich mich meinen Skis widmete, wollte ich erst noch die coole neue Hängebrücke passieren. Froh darüber, dass ich ziemlich schwindelfrei bin, genoss ich die Passage vom einen zum anderen Gipfel. Der „Peak Walk by Tissot“, so heisst die Brücke, ist übrigens die einzige Hängebrücke weltweit, welche zwei Berggipfel miteinander verbindet. Ein weiteres Highlight da oben ist ein Fernrohr, das bei Fokussierung auf einen Berggipfel, dessen Namen und Höhe verrät. Ich war begeistert! Die Hängebrücke mit der tollen Aussichtsplattform ist einfach ein gigantisches Erlebnis.

Snow Park Glacier 3000

Ich war bereits total happy. Doch das Beste folgte erst noch. Jetzt hiess es ab auf die Piste! Stundenlang genoss ich die herrlichen Pistenverhältnisse auf dem Gletscher und versuchte mich sogleich auch im bestens präparierten Snow Park. Am Anfang wirkten meine Sprünge noch ein wenig ungelenk, doch schon bald hatte ich den Dreh wieder raus! Als die Sonne sich langsam hinter dem Horizont senkte und sogar mir so langsam der Schnauf auszugehen drohte, machte ich mich wieder auf den Weg ins Tal. Auf dem Rückweg mit dem Posti nach Gstaad, liess ich den Tag noch einmal Revue passieren. Mir war bereits klar, wo ich mich am Sonntagmorgen um 09.00 Uhr befinden würde :)

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