Der unterhaltsame Blog-Channel aus der Ferienregion Gstaad mit erlebnisreichen Posts von "Me"

Donnerstag, 29. September 2016

Me und die Leichtigkeit des Pedalens

Der Herbst erstrahlt momentan in seinen schönsten Facetten. Herrliche Fernsicht, satte Farben, warme Tage und kühle Abende. Zur Inspiration möchte ich euch von einem der letzten Wochenende zusammen mit zwei Freunden berichten und wie wir wieder einmal meine Lieblingsregion genossen:

Die Wetteraussichten waren viel versprechend. Darum hatten wir das wichtigste fürs Wochenende gepackt und sind am Freitagabend ab auf den Zug nach Gstaad. Dank der direkten und schnellen Züge ab Bern bis Zweisimmen war die Anreise in die Region stressfrei und unkompliziert.

Damit wir am Samstag und Sonntag die Region ohne Einschränkungen geniessen konnten, haben wir natürlich die Gstaad easyaccess card gekauft und drei eBikes für uns bei einem lokalen Bikeshop gemietet. In der easyaccess card sind die Bergbahnen, verschiedene öffentliche Verkehrsmittel sowie diverse Angebote zur Freizeitgestaltung inklusive.

Bis jetzt waren wir noch nie auf eBikes unterwegs, doch die vielen positiven Geschichten von Verwandten und Freunden haben uns neugierig gemacht. Nach einer kurzen Instruktion ging es los. Bereits in der Fläche spürten wir die Hilfe durch den Motor ein wenig. Wir wählten aber bewusst nur wenig Unterstützung. Erstens hatten wir noch viel vor und zweitens wollten wir uns doch ein wenig sportlich fühlen. Als erstes wollten wir die Tour zum Lauenesee machen. Im Spätsommer und Herbst leuchtet die Landschaft um den See in den schönsten Farbtönen. Der Aufstieg der Veloroute folgt der Nebenstrasse und nicht der Zubringerstrasse zum See. Das heisst praktisch keine Autos, aber doch eine ziemliche Steigung.

Idyllische Stimmung mit Blick zum Lauenensee

Jetzt erhöhten wir die Unterstützung auf die grösste Stufe – und wir entdeckten die Leichtigkeit des Pedalens! Was bisher nur mit einiger Anstrengung machbar war, wurde plötzlich zu einer gemütlichen Ausfahrt. Wir überholten sogar einen Rennrad-Fahrer, der uns wahrscheinlich deswegen ein wenig zermürbt nachblickte. Nach dem währschaften Mittagessen im Restaurant beim See genossen wir auf dem Steg das herrliche Wetter und die Ruhe.

Erholung auf dem Bootssteg

Nach dem Mittagsschläfchen schwangen wir uns wieder auf unsere eBikes und fuhren zurück nach Gstaad. Von dort ging es weiter nach Saanen. Das Dorf ist das historische Herzen der Region. Das Heimatmuseum und der liebevoll gepflegte, historische Dorfkern lassen diese Geschichte erleben. Das Museum Saanen zeigt momentan eindrückliche Spezialausstellung zu den Saaner Glocken.

Durchfahrt durch das verkehrsfreie Saanendorf

Von Saanen fuhren wir zurück ins Hotel und freuten uns auf einen schönen Abend, ohne nach diesem erlebnisreichen Tag todmüde zu sein.

Am Sonntag hielt das schöne Wetter an. Die herrliche Fernsicht auf einem Berg wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die Wahl fiel auf das Rellerli. Bis zur Talstation fuhren wir wieder per eBike. Von Gstaad nach Schönried fuhren wir die Gruben hoch. Einfach schön, so locker aufwärts fahren zu können.

Langer Anstieg in Gruben

Aufs Rellerli sind wir natürlich mit der Bergbahn hochgefahren. Diese easyaccess Karte soll ja genutzt werden und die Naturstrassen am Rellerli sind doch eher etwas für Mountainbiker. Die Rundsicht auf dem Rellerli war wie immer genial und meine Freunde wollten fast nicht mehr ins Tal zurück. Leider mussten wir auf dem Rellerli feststellen, dass ich vergessen hatte den Akku des Fotoapparates zu laden, so dass ich leider für den Rest des Tages keine Fotos machen konnte.

Zum Glück hatten wir wenigstens die Akkus unserer eBikes gründlich aufgeladen. Auf der nationalen Veloroute Nr. 9 genossen wir dann noch ganz entspannt die Rückfahrt nach Gstaad.

Dienstag, 26. Juli 2016

Nun zählt es…Laufen & Spenden!

Laufen ist eine Freundschaft, meistens eine bleibende und erinnerungsträchtige.

Die dabei involvierten Menschen & Erlebnisse bleiben für immer, egal wo sie sich auf unserem wunderbaren Joggingplaneten ereignet haben.

Meinen ersten Muskelkater hatte ich einem Arbeitskollegen zu verdanken, der mich ziemlich überraschend an einen Halbmarathon mitgeschleppt hat.

Mit Herzklopfen und Schweissausbrüchen verbrachte ich die Nacht davor schlaflos. Am Start fühlte ich mich wie ein Waschlappen im Schleudergang.

Morgendliche Stimmung


Doch kaum trabten die farbig beschuhten und technisch bekleideten Mitbestreiter los, war ich mit meiner rudimentären Laufausrüstung (Fussballleibchen, elegante Shorts und Turnschuhe zum Squashen) im Hype.

Ich bewegte mich deutlich über der mir damals noch glücklicherweise unbekannten anaeroben Schwelle. Das bald einsetzende Seitenstechen konnte ich trotzdem einordnen, gab jedoch einfach der langen Distanz dafür Schuld.

Im Ziel angekommen, hatte ich unschuldig mehrere Teilnehmer überholt und meine Vorgabezeit pulverisiert. Der anschliessende Pasta Teller hat noch nie besser geschmeckt, konnte aber meine durch die unübliche Ernährung mit Energieriegeln und Gels gestresste Verdauung vorerst nicht beruhigen.


Belohnung nach einem Trailrun - Pasta, Vino & Fussball


Trotzdem ich fühlte mich wie ein dopingfreier Doppelolympiasieger bei der Nationalhymne.

Das ist Jahre her, geblieben ist die Passion zum Joggen. Dazu kamen viele neue Kollegen und Kolleginnen im Laufschritt. Ab und zu habe ich diese dann an ihren ersten Contest mitgeschleppt. So wie jetzt das Gstaad Saanenland Team zum Glacier 3000 Run.

Ebenfalls später realisierte sich die Idee von Laufen und Geldsammeln, kurz genannt Run4Life.

In diesem Sinne startet das Team Gstaad Saanenland beim Glacier 3000 Run 2016.

Mit dem Geld wollen wir einem sehbehinderten und wenig gut situierten Menschen Ferien in der herrlichen Region Gstaad ermöglichen.

Mit dem Hotel Solsana in Saanen haben wir ein für die Schweiz aussergewöhnliches Haus und mit der Stiftung Claire & George www.claireandgeorge.ch einen perfekten Partner, um sehbehinderten Reisenden eine hervorragende Unterkunft zu bieten.

Hotel Solsana


Natürlich werden wir anschliessend darüber berichten, wie viel Geld für die Aktion gesammelt werden konnte und mit welcher Urlaubsüberraschung wir unseren “speziellen” Gast verwöhnen durften. Wir danken also schon jetzt für Euren Beitrag auf UBS Filiale Gstaad, Konto RUN4LIFE, CH66 0023 3233 7703 19M2 R jeder Betrag ist herzlich willkommen!

Wer selber nicht spenden kann, darf uns am 6. August einfach die Daumen drücken, damit wir alle gesund, ausgeschlafen und ohne Verdauungsprobleme im Ziel auf 3000 Meter ankommen.

Wer mehr zu dieser Aktion wissen will, darf uns auf thomas.schetty@gstaad.ch kontaktieren. Weiter Infos findet ihr auf der Medienmitteilung und zum Lauf auf : www.glacier3000run.ch.

Montag, 18. Juli 2016

Mit 30 Kühen steil hinauf auf die Alp

Meielsgrund ist ein Talkessel umgeben von steil aufragenden Felswänden. Hier soll es also hinaufgehen. Mit 30 Kühen. Zu Fuss. Ich wurde eingeladen, eine der spektakulärsten Zügel-Etappen der Region mitzulaufen. Ich habe zugesagt... und stehe nun gegen 18 Uhr beim Gstaader Bauern und Boutiquenbesitzer Lorenz Bach vor dem Stall mit einem Stock in der Hand, Wanderschuhen an den Füssen und mächtig Herzklopfen, ob ich das wohl schaffen werde. Für Zweifel ist keine Zeit mehr, als die ersten Kühe den Stall verlassen. Auch sie sind nervös, weil die Stallroutine heute durchbrochen ist. Sie kennen das Zügeln hinauf auf die Meiels Alp schon und marschieren munter, geleitet von Hirten zum Einstieg in den Hang. Ein Glück, geht es hinauf weitaus langsamer als hinunter. Ich erinnere mich an den Alpabzug vom Kühtungel von vor zwei Jahren. Mamma Mia - ich habe noch nie Kühe derart rennen gesehen wie damals...

Am Anfang des Alpaufzuges

Gemächlich und vorsichtig ziehen die Tiere hier bergwärts. Die Treiber lassen ihnen keine andere Wahl. Vorsicht ist für Mensch und Tier geboten. Das Gelände ist voller Steine, Mulden und Löcher und birgt einiges an Verletzungspotenzial. Wenn eine Kuh kehrt und dann doch lieber wieder Richtung Tal laufen möchte, muss der Mensch schnell reagieren, springen und sie zurück auf den richtigen Weg lenken. Das braucht Kraft, Mut, Erfahrung und Kondition. Tja... ich bringe fast nichts davon mit. Die Situation fragt aber nicht danach und so liegt es an mir, selbige zu meistern. Je höher wir steigen, desto besser klappt das. Die Kühe geben das Tempo vor. Für ihre Gemächlichkeit bin ich weiss Gott dankbar.

 
Während dem Alpaufzug

Eineinhalb Stunden dauert der Aufstieg bis auf knapp 2000 Meter. Immer wieder öffnen sich herrliche Ausblicke auf das umgebende Panorama - im Abendlicht und unter dramatischen Wolkenformationen ein eindrückliches Erlebnis. Je näher wir der Alphütte kommen, desto grösser wird die Vorfreude auf das gemeinsame Z'nacht. Ein Schluck Wasser aus einer Quelle auf dem Weg sorgt für eine herrliche kurze Pausenerfrischung.

Auch die Kühe sind froh, als sie endlich am Ziel ankommen. In langen Zügen schlürfen sie das Wasser aus der Wanne, die als Tränke bereit steht, während die Hütten-Crew drin den Tisch deckt. Schinken, Wurst, Käse verschiedener Reifegrade, Brot, ein paar Trauben und natürlich ein Gläschen Weisser bringen die Kräfte zurück, die der Weg nach oben verzehrt hat. Die brauchen wir auch, denn wir müssen ja auch wieder runter... Zu Fuss, aber immerhin ohne Kühe.

Neue Kräfte für den Rückweg sammeln

Die Helfer mahnen zur Eile. Über dem Berg verdichten sich die Wolken zu dem bereits für den Nachmittag angekündigten Gewitter und die Dämmerung kündigt sich an. Aus dem gemütlichen Abstieg wird nichts. Jetzt heisst es "seckle", wenn wir es trocken hinunter schaffen wollen. Wie die Bergziegen springen die Kollegen den Weg entlang. Und wieder habe ich keine andere Wahl als mich bestmöglich anzupassen. Das sich nähernde Donnergrollen macht es mir leicht...


Ein Gewitter zieht auf. Zeit zur Heimkehr

Und nein, wir haben es nicht trockenen Fusses ins Tal geschafft. Auf den letzten 100 Metern kam die himmlische Gratis-Dusche, auf die wir alle liebend gern verzichtet hätten. Immerhin hat uns das Gewitter nicht voll erwischt, dann wäre es nämlich nicht mehr lustig gewesen. Ich muss wohl nicht sagen, dass ich in dieser Nacht mehr als gut geschlafen habe. Und mit einem gewissen Anflug von Stolz, berichte ich euch ebenfalls gern, dass ich fast keinen Muskelkater hatte. Dieses Abenteuer war sehr eindrucksvoll. Die Vorstellung, wie anstrengend erst der Abstieg mit den Kühen sein muss, hat mir das romantische Ideal vom allzeit zufriedenen Bergbauern gründlich zurechtgerückt. Es hat mir auch vor Augen geführt, wie wichtig Zusammenhalt, Teamwork, Respekt vor der Natur und gegenseitiges Vertrauen speziell in den Bergen ist. Wenn sich euch die Gelegenheit bietet, geht es erleben. Es lohnt sich.

Mittwoch, 29. Juni 2016

Die Sanduhr zum Glacier 3000 Run 2016 rinnt weiter!

Ja ich gebe es zu, es sind und waren schwierige Trainingswochen. Bei Sturm, Regen und zum Teil winterlichen Temperaturen montiert man die Laufschuhe weniger enthusiastisch. Aber genau diese Momente zählen und oft macht man dabei in unserer Trainingslandschaft im herrlichen Saanenland die emotionalsten Erfahrungen. Die schicke Gänsehaut wechselt dabei vom kühlen Auftakt zu unvergesslichen Bildern und Momenten unterwegs.

Frühmorgendliche Stimmung im herrlichen Saanenland

Sobald man die ersten nassen Schritte auf tollen Trails hinter sind hat, zählt Petrus schlechte Laune so wenig wie ein erfolgreich zerschlissenes Schweizer Nati Jersey an der Euro in Frankreich. Mit der Zeit kann man sogar die verschiedenen Berner Oberländer Regenarten am Aufprall der Tropfen auf dem Kopf erkennen. Ob das für meine weitere Laufkarriere einen positiven Einfluss hat, kann ich noch nicht bewerten.

Sonniges Wetterfenster am Lauenensee

Platzregen mit leichten Hagelkörnern lenkt leicht vom Weg ab. Der an eine Autowaschanlage erinnernde Saanenländer Sprühregen bietet dabei ein angenehmeres Erlebnis, hier wird man zwar ebenfalls klatschnass, dafür immerhin mit Style. Eine eindrückliche Erfahrung sind die zärtlich auf einem Baum oder Busch in unserer üppigen Vegetation angesammelte Monstertropfen, die sich dann rechtzeitig von ihrem sicheren Aufenthaltsort auf den unschuldigen Läufer stürzen. Der Spass daran ist, dass man die heranstürzenden Wassermassen versuchen kann, mit dem Mund einzufangen. Das ist ein vergnügliches und zeitraffendes Abendteuer. Vor allem wenn gleichzeitig überraschende Zutaten mit der herunterfallenden Wasserbombe surfen.

Ebenfalls thrillig ist der Schneckenslalom, angelockt durch die feuchten Verhältnisse, ist man den schleimigen Kollegen im Wald zahlenmässig deutlich unterlegen. Daher lohnt es sich, die Freundschaft zu den langsamen Eingeborenen positiv aufrecht zu erhalten. Zerquetschen ist tabu!
Für diese koordinative Performance wird man vom Wald mit feinsten Begegnungen belohnt. Hier trabt ein scheues Reh davon, dort marschiert mein persönliches Lieblingsregentier, der schwarz glänzenden Alpensalamander (Salamandra atra), gemächlich vor meinen dampfenden Laufschuhen vorbei.

Es ist aktuell seine Balzzeit und dabei stellt er sich mit breiter Salamander Brust auf jeden freien Wanderweg. Übrigens kann man das urzeitliche Tier bis auf knapp 3000 Meter finden. Es würde jetzt nicht weiter überraschen, wenn ein Brontosaurus an der Saane seine Gräser kaut. Es sind diese Moment, die einem im Regen ein Lächelns ins Gesicht zaubern.

Alpensalamander

So kommt man seinem Runnershigh selbst äusserlich misslichen Verhältnissen immer näher. Verstärkt durch das plötzliche Auftauchen eines unerwarteten Sonnenstrahls in einer tieftraurig hängenden Nebelschwade steigert sich das Endorphine Herzklopfen. Die Schuhe sind nun inklusive Socken endgültig durchnässt. Das T Shirt und die Schutzjacke kleben mit einem Gemisch aus Regenwasser und Schweiss am Körper. Und wisst ihr was, das ist zwischenzeitlich so egal, dass ich mit fröhlicher Gänsehaut gleich noch ein paar Kilometer anhänge und guten Mutes auf den Brontosaurus warte. Als Belohnung bräteln wir danach auf einer der verschiedenen Feuerstellen ein saftiges Läufersteak. Die lokalen Feuerstellen werden übrigens luxuriös gepflegt und sogar mit Feuerholz ausgerüstet!

Regentropfen verwandeln sich zum majestätischen Wasserfall

Lust auf Laufen mit Regentropfen und Bräteln gekommen…na dann los geht’s…es hat übrigens noch Startplätze für den Glacier Run. www.glacier3000run.ch; Single, Team und Alpine Nordic Walking – 26 Kilometer von Gstaad auf den Gletscher mit 2000 Höhenmeter!

Kurz vor dem Ziel am Glacier 3000 Run

Mittwoch, 11. Mai 2016

ME im Lauffieber

"ICH HABE EIN GROSSES ZIEL!"

Vielleicht ein zu grosses? Mein guter Kumpel Thömu, ein leidenschaftlicher Sportler und vor allem Läufer, hat mich dazu überredet etwas in meinen Augen ganz Verrücktes zu machen. Er hat mir von einem Lauf erzählt, einem Lauf der es in sich hat, einem Lauf der fasziniert und sogleich ein Gefühl der Angst auslöst. Also zumindest empfinde ich im Moment so :)


"Es ist nicht mehr weit!"

Ich kann es mir noch nicht so genau erklären, aber ich habe tatsächlich zugesagt und werde nun, wenn alles gut läuft, im August die Strecke von ca. 26 km des Glacier 3000 Run‘s mit einer Höhendifferenz von ungefähr 2000 Metern unter meine Füsse nehmen. Wenn ich ehrlich bin, wird mir jetzt schon leicht schwindelig, wenn ich an die bevorstehenden Qualen denke!

Doch das mit den Qualen kann ich vielleicht ein wenig abfedern, in dem ich mich so gut wie möglich vorbereite. Nun ja, glücklich ist wer in Gstaad lebt, denn hier bieten sich die perfekten Trainingsbedingungen für mein Unterfangen. Die Topografie mit den verschiedenen kleineren und auch etwas grösseren Bergen ist ideal, um sich auf zwei Füssen, rennend durch die Landschaft zu bewegen und sich in Form zu bringen.

Lauferlebnis mit einer Aussicht!

Für den Anfang haben wir uns einen der Gstaader Hausberge das Eggli vorgenommen. Von Gstaad aus setzten wir zum Gipfelsturm an. Es war dann aber doch eher ein laues Lüftchen, denn ein Sturm. Wir nahmen es gemütlich und legten einige Fotopausen ein. Gestern wurde mir mal wieder so richtig bewusst, wie schön wir es hier eigentlich haben. Kaum das Büro verlassen, befinde ich mich schon mitten in der schönsten Natur, die man sich vorstellen kann. Jetzt im Frühling wo Mutter Natur wieder erwacht, fühlt es sich noch intensiver an als sonst.

Auf dem Eggli hoch über Gstaad muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Vor lauter schönen Eindrücken vergisst man ganz leicht die Strapazen und so genossen wir ein wunderbares Lauferlebnis. Nach gut einer Stunde hatten wir es geschafft: Das Eggli war bezwungen und die Rundsicht war schlicht fantastisch!

Auf 2000 m ü. M. ist die Schneeschmelze voll im Gange und so umkehrten wir als kleines Extra einen Schmelzwassersee, der sich als wunderbares Fotosujet entpuppte!

Zum dahinschmelzen...

Nach dem Genuss der Aussicht gelangten wir via Chalberhöhni runter nach Saanen und von dort zurück nach Gstaad. Der Auftakt zum Projekt Glacier 3000 Run ist geglückt. Motivation habe ich getankt, doch der Weg ist noch weit.

Zum Glück liegt mir hier das Paradies zu Füssen! Das Training inmitten dieser wunderbaren Natur erfreut das Herz und wird mir hoffentlich die Ausdauer und den nötigen Biss für den Lauf am 06. August verleihen!!!

Von nun an werde ich euch regelmässig über meine Rennerlebnisse in und um Gstaad berichten und vielleicht hat dann jemand von euch plötzlich Lust mit mir zusammen den Glacier 3000 zu bezwingen!

Let's Run!

Montag, 2. Mai 2016

Käseherstellung auf offenem Feuer

Wenn ich an Käse denke, dann schlägt mein Herz gleich ein bisschen höher. Mhhhh, schön, dass es so etwas Feines gibt. Und wisst ihr was? Bei uns gibt es den besten Alpkäse weit und breit!

Irgendwie nahm es mich schon lange wunder, wie ein Käse hergestellt wird. Dabei habe ich mir immer eine heimelige Alphütte, hoch über dem Tal und einen eher beschwerlichen Aufstieg zu dieser vorgestellt. :) Doch letzte Woche habe ich im Internet ein interessantes Angebot gefunden:

"Käseherstellung auf offenem Feuer mit Mittagessen im Le Chalet in Château-d'Oex."

Ruckzuck ergriff ich mein Handy und meldete mich zusammen mit Sibylle, einer lieben Freundin, bei Reichenbach Transporte in Gstaad für den nächsten Termin am folgenden Mittwoch an.

Die Vorfreude war gross und so standen wir pünktlich um 10.30 Uhr am Bahnhof Gstaad bereit für die Abholung. Nach einer halben Stunde Fahrt erreichten wir das Restaurant Le Chalet in Château-d’Oex.

Das Restaurant und die Schaukäserei "Le Chalet" in Château-d'Oex

Das Le Chalet ist ein richtiger Hingucker, so schön rustikal und urchig eingerichtet, muss man es einfach gern haben. Nun konnte es losgehen. Der Käser, in traditioneller Tracht gekleidet, demonstrierte uns in authentischer Weise alle Schritte, die es für einen schönen, schmackhaften Käselaib braucht.

Das Käsekessi, die Kelle und die Käseharfe sind wichtige Utensilien bei der Käseherstellung

Ich will ehrlich mit euch sein, ich war so fasziniert vom Käser, den Gerüchen und den verschiedenen Schritten der Käseherstellung, dass ich den Erklärungen gar nicht so genau gelauscht habe. Nein, nein das ist nur Spass, wie könnte ich auch?! ;) Ich möchte euch hier einfach nicht zu viel verraten, denn am eindrücklichsten ist es natürlich, wenn man selbst dabei ist!

Mit einem Tuch wird der Käse aus dem Kessi gehoben

Auf alle Fälle ist es ein faszinierendes und aufwändiges Verfahren. Ich hoffe die Bilder sprechen für sich und ihr bekommt einen guten Eindruck von diesem tollen Erlebnis. Nach dieser eindrücklichen Demonstration, genossen wir in gemütlicher Runde ein feines Mittagessen. Köstlich. Natürlich kam dabei der Käse nicht zu kurz :)

Upps, etwas hätte ich fast vergessen, wer den bei der Demonstration hergestellten Käse dann auch tatsächlich probieren möchte, kann nach der 6 monatigen Reifezeit den Käse beim Le Chalet abholen! Das ist mal ein toller Service! Wow!

Der Käse wird auf offenem Feuer im Restaurant Le Chalet hergestellt

Gegen 14.00 Uhr chauffierte uns der freundliche Busfaher wieder zurück nach Gstaad. Auf der Rückfahrt nahm ich mir fest vor, während des Alpsommers einen Älpler zu besuchen. Alpen gibt es in der Destination Gstaad ja zum Glück genug und irgendein lieber Bauer zeigt mir dann sicher, wie ein Käse in einer Alphütte hergestellt wird. :)

Donnerstag, 14. April 2016

Punktierung - Was ist denn das?

Das Saanenland erwacht langsam aber sicher aus seinem Winterschlaf. Ein untrügerisches Zeichen für den sich ankündigenden Frühling sind wie jedes Jahr die Punktierungen. Punktierung? Was ist denn das?!

Genau das dachte ich mir auch und so nahm ich mir vor, dieser Sache einmal genauer auf den Grund zu gehen. Ich entschied mich für die Punktierung in Gsteig, einem meiner Lieblingsflecken im Saanenland und die südlichste Gemeinde des Kantons Bern. Doch ich hätte auch Lauenen, das Turbach oder Schönried auswählen können, denn in jedem Dorf im Saanenland findet eine Punktierung statt. In Gsteig hatte ich Glück und die Sonne guckte sogar ein wenig hervor…

 im Blick das Dorf Gsteig im Rücken der Sanetsch

Schon von weitem konnte ich eine grosse Ansammlung an überwiegend schön gepflegten Simmentaler Kühen ausmachen. Von der Neugier angetrieben, machte ich mich auf, das Geschehen zu dokumentieren. Die sympathische Bäuerin Linder aus Gsteig erklärte mir, um was es bei der Punktierung genau geht; aber mehr dazu ein wenig weiter unten im Text.

Bäuerin Linder brachte fünf Kühe zur Punktierung

Gsteig ist einfach schön, das Ortsbild mit der prägnanten Kirche und den vielen schönen Chalets versprühen den typischen Charme der ganzen Destination Gstaad. Phuu, zum Glück hatte ich im letzten Moment noch meine neue Kamera eingepackt um ein paar tolle Schnappschüsse schiessen zu können.

Kühe, Chalet, Kirche

Aufgereiht wie an einer Perlenschnur harrten die Kühe dem Geschehen und warteten auf ihre Vorführung vor dem Schauexperten.

Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist die schönste im ganzen Land?

Dann geht‘s los, eine Kuh nach der anderen wird genauestens begutachtet und die Punkte werden verteilt. Man merkt, dass es sich hier nicht einfach um eine folkoristische Show handelt. Die Punktierung ist eine Beständeschau, an dem von den Bauern ausgewählte Kühe eine kantonal einheitliche Bewertung erhalten und wird sehr gewissenhaft durchgeführt.

Es gibt 4 Positionen, welche durch die sogenannten Schauexperten bewertet werden. Dazu wird jede Kuh noch in eine bestimmte Qualitätsklasse eingeteilt.

1. Position: Rahmen (BCS (Gewicht, Grösse,…), Ausdruck, Rückenlinie,…)

2. Position: Fundament (Beine-Länge, Bein-Winkel,…)

3. Position: Euter (Länge, Breite, Aufhängung,…)

4. Position: Zitzen (Melkbarkeit, Ausrichtung,…)

Ganz schön kompliziert, nicht? Zum Glück fand ich zuhause im Internet noch eine Website mit einer etwas genaueren Beschreibung des Prozederes.

Einer der Schauexperten mit strengem Blick

Nicht nur auf den Prüfbogen, sondern auch gleich auf die Kuh selbst werden die Punkte vermerkt. Ob der Filzstift wohl wasserfest ist? :)

Typische Szene an einer Punktierung

Auch der Nachwuchs ist tatkräftig mit dabei und hilft die Punktierung speditiv über die Bühne zu bringen. Das Treiben auf dem Platz in Gsteig war schlicht faszinierend. Einige Kühe waren ziemlich bockig und wehrten sich, andere nahmen es gelassen und liessen sich in Windeseile punktieren.

Man hat den Überblick

Was für ein tolles Erlebnis! Wenn ihr dieses Spektakel auch einmal erleben möchtet, ist es für dieses Jahr noch nicht zu spät. Es stehen noch weitere Punktierungen im Saanenland an. Hier findet ihr eine Liste mit allen Daten. 

Zufrieden und um eine schöne authenthische Erfahrung reicher, machte ich mich wieder auf den Weg in Richtung Downtown Gstaad. Bis zum nächsten Mal meine Lieben.

Donnerstag, 10. März 2016

Me und das Märzenwasser

Es herrschte herrliche Winterstimmung, als ich am Dienstagmorgen aus dem Haus ging. Das ganze Saanenland war tief eingeschneit und Frau Holle schüttelte ihre Kissen munter weiter.

video

Ich holte meine Grossmutter ab, um mit ihr einen Spaziergang im hiesigen Winterparadies zu unternehmen.
Gerade als ich vor ihrem Garten stand, war sie im Begriff eine grosse Salatschüssel, gefüllt mit flockigem Neuschnee ins Haus zu tragen. Verwundert blieb ich stehen und erkundigte mich, was sie da genau mache. Sie lachte und fragte mich, ob ich denn noch nie vom Märzenwasser gehört hätte. Ich verneinte. Wie vielleicht manche von euch kannte ich das Märzenwasser bis anhin noch nicht.


Verschneites Saane-Ufer, im Hintergrund Le Rubli

Dick eingepackt, machten wir uns auf den Weg von Gstaad nach Saanen. Im Wald, der Saane entlang, war die Stimmung romantisch, der luftige Schnee, knirschte unter meinen Fusssohlen und meine Grossmutter begann mir zu erzählen, was es mit dem Märzenwasser auf sich hat:

Man stelle während eines grossen Schneefalls im März einen Behälter mit viel Auffassungsvermögen, wenn möglichst aus Glas, ins Freie, etwa in den Garten. Es kann beispielsweise eine Salatschüssel oder eine bauchige Blumenvase sein. Am besten sollte man dies über Nacht machen, denn meine Grossmutter betonte, dass der Schnee keinen Kontakt mit dem Sonnenlicht haben sollte. Ausserdem sollte er weder mit Metall, Holz noch Plastik in Berührung kommen.
Es braucht eine Zeit bis der Schnee geschmolzen ist. An welchem Ort das Wasser gelagert wird, spielt keine Rolle, solange man die oben genannten Prinzipien beachtet.

Bereits zu diesem Zeitpunkt war ich völlig gepackt von diesem Phänomen. Doch die Sensation hatte gerade erst angefangen.
Wenn es dann soweit ist, und dieser besondere Schnee geschmolzen ist, wird er in Flaschen abgefüllt, die Art der Flasche spielt dabei keine Rolle. Das Märzenwasser bleibt im Gegensatz zu herkömmlichem Hahnenwasser oder Wasser aus dem Detailhandel für unbegrenzte Zeit frisch und entwickelt keinen Faulgeschmack. Dies ist auf die Moleküle im Märzenwasser zurück zu führen, sagt meine Grossmutter.
Bei Verbrennungen soll das Märzenwasser Wunder wirken. Es wird grosszügig auf ein Stück sterile Gaze gegossen und auf die verbrannte Stelle auf die Haut gelegt. Egal wie stark die Verbrennung ist, der Heilungsprozess verläuft angeblich ruhig und es bilden sich weder Brandblasen noch wird man Narben davontragen, sagt man.

Ich war sprachlos. Doch ist das wirklich möglich?
Man kann es nicht mit Sicherheit sagen, man kann es nur ausprobieren. Meine Grossmutter auf jeden Fall schwört bedingungslos auf das Märzenwasser. Schon manches Küchenpersonal, wie auch sie, behandelten mit diesem Wundermittel ihre Verbrennungen.

Schneebedeckte Märchenlandschaft auf dem Sparenmoos

Fasziniert von diesem Phänomen, entschloss ich beim nächsten Märzschnee, mein eigenes Märzenwasser zu produzieren. Was ist mit euch, habt ihr auch Lust es auszuprobieren? Wenn ja, ich drücke euch die Daumen.

Ein kleiner Geheimtipp: In der Buvette Muma auf dem Sparenmoos ist es möglich das Märzenwasser in kleinen Fläschchen zu kaufen.

Freitag, 4. März 2016

Me beim Nachtskifahren mit Fondue-Ronda

Zweisimmen Tourismus liess sich zum Abschluss der Nachtskifahr-Saison 2015/16 etwas ganz Spezielles einfallen. Nachtskifahren an sich ist schon etwas Besonderes. Wenn dieser Anlass noch mit einem Fondueessen gespickt ist, wird es zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ich war diesen Winter bereits beim Nachtskifahren an der Wispile und durfte dort mit Flutlicht die Piste runter sausen. Da liess ich mir eine zweite Chance, inklusive Fondue-Plausch nicht nehmen.
Voller Erwartung begab ich mich mit Freunden um 18 Uhr nach Zweisimmen zur Talstation Rinderberg.
Wir waren bei Weitem nicht die einzigen, die von diesem Novum begeistert waren. Etliche „angefressene“ Skifahrer und Snowboarder standen bei der Talstation Schlange, um einen Fondue-Pass für 10 Franken zu ergattern.

Obwohl ich mich gut eingepackt hatte und wie ein Eskimo fühlte, froren mir beinahe die Finger ab. Trotz einem geliehenen, zweiten Paar Handschuhe, verbesserte sich der Zustand meiner Finger erst nach zwei Abfahrten, als ich mir die erste Portion Fondue und ein Glas Weisswein zu Gemüte führte. Die Stimmung war locker und es wurde viel gelacht.

Ausgelassene Stimmung beim Fondueplausch

Nach der ersten Stärkung bei der Talstation machten wir uns auf den Weg zur Mittelstation. Ohne die Skis ausziehen zu müssen, genossen wir eine zweite Runde Fondue in angenehmer Gesellschaft.

Durch das rege Treiben auf der Skipiste bildeten sich von Zeit zu Zeit einzelne Unebenheiten. Und genau so ein kleiner Schneehaufen wurde mir dann auch zum Verhängnis. Ich verlor die Kontrolle, konnte mich nicht mehr halten und flog kopfüber in den Schnee. Nachdem ich mich aufgerafft hatte und wir uns die Tränen vor Lachen über meine Tollpatschigkeit aus dem Gesicht gewischt hatten, legten wir unseren letzten Zwischenstopp im Restaurant Fang ein.

Romantische Abendstimmung am Rinderberg

Wir haben noch ein letztes mal das Brot im Fondue Caquelon getunkt, und traten nach diesem gelungenen Abend mit vollem Bauch und einem Rucksack voller guter Eindrücke gegen 21.30 Uhr die Heimreise ins Tal an.

Ich hoffe dieser super Anlass wird im nächsten Winter wieder stattfinden. Dann werde ich auf jeden Fall wieder mit von der Partie sein.

Freitag, 29. Januar 2016

Me am Snow Bike Festival

Ein Bike Festival – und das im Winter? Da muss man ja definitiv mit dabei sein. Gespannt was mich erwartete, begab ich mich am Freitag gegen halb 10 Uhr zum Startgelände in der Promenade Gstaad. Der strahlend kalte Wintertag trug zur super Stimmung am Start bei. So manche Journalisten und Touristen amüsierten sich an den farbigen Anzügen und Bikes der Sportler, die aus vier Kontinenten und 18 verschiedenen Nationen angereist waren – wow! Ein Eyecatcher war definitiv der pinke Thailänder, der am Vortag zum ersten Mal Schnee gesehen hatte. :)
Das Startgelände erstrahlte im Glanz der Morgensonne. 

Im glitzernden Schein der ersten Sonnenstrahlen fiel pünktlich um 9.30 Uhr der Startschuss und die Rennfahrer nahmen ihre erste Etappe Richtung Rougemont in Angriff. Vom Waadtland führte die Strecke wieder zurück nach Saanen, dann das Chalberhöhni hoch bis aufs Eggli, wo wir die Teilnehmer nochmals richtig anfeuerten. Nur kurz konnten die Fahrer das wunderschöne Bergpanorama geniessen, dann wurden sie mit der rasanten Abfahrt über den Schlittelweg hinunter zur Talstation belohnt. Ich staunte nicht schlecht, als der Schnellste bereits nach sagenhaften 1h 28min über die Ziellinie fuhr!

Atemberaubendes Bergpanorama belohnte die Rennfahrer nach dem Aufstieg. Hier: Gummfluh

Unten grau, oben blau. So etwa präsentierte sich das Wetter am zweiten Renntag. Auf der sonnigen Terrasse des Bergrestaurants Eggli genoss ich meine heisse Schokolade und wartete auf die Fahrer. Sie kämpften sich mit Muskelkraft den Schlittelweg hoch in die Sonne. Die Abfahrt über die rote Piste hinunter zur Talstation verlangte wegen dem weichen Schnee den Snowbikern ihr ganzes Gleichgewicht ab und war dementsprechend spannend zum Beobachten.

Der Thailänder Yuttapong Chatchawanwan verlor das Lachen auch bei brenzligen Abfahrten nicht.

Sobald die Fahrer vorbei waren ging es für mich weiter, wollte ich doch das Highlight des Tages nicht verpassen. Im Gsteig führte die Rennroute nämlich – ihr glaubt es kaum – durch einen Stall! Begleitet von Alphornklängen war dies für die Fahrer wie für die Zuschauer ein unvergessliches Erlebnis, welches die alpine Echtheit und den Charme der Region einmal mehr bestätigte.

Charming Gstaad - das Snow Bike Rennen führte sogar durch einen Stall.

Am Abend hiess es für die Fahrer beim Rocky Mountain Eliminator Night Race am Rütti Lift nochmals Kräfte sammeln und Gas geben, während wir Zuschauer uns mit einem wärmenden Glühwein bereits auf die Snow Bike Festival Party in der Tennishalle einstimmten.

Das Rocky Mountain Eliminator Night Race verlangte den Bikern die letzten Kraftreserven ab.

Die letzte Etappe am Sonntag führte zum Lauenensee. Meine Freunde und ich nutzten die Gelegenheit, mit der Kutsche zum See hochzufahren, um nebst dem Rennen auch noch die idyllische Natur zu geniessen – es war wie immer wunderschön!

Ich bin sicherlich nicht der einzige Zuschauer, der sich durch das Snow Bike Festival vom Fatbike-Fieber anstecken liess. Deshalb habe ich sogleich mein nächstes Wochenende geplant: Fatbiking auf dem Sparenmoos! Das Hochplateau ob Zweisimmen ist dank seinem Rundweg und den Abfahrten super fürs Winterbiken geeignet und für die Gemütlichen unter uns fährt sogar ein Bus hoch.

Das Hochplateau Sparenmoos ist mit seinem einzigartigen Bergpanorama ein Paradies für Winterbiker.

Auch auf diversen anderen Winterwanderwegen der Destination Gstaad ist das Fatbiken erlaubt. Wer der etwas andere Winterspass selbst ausprobieren will, kann an fünf Orten solche Fatbikes mieten. Ich jedenfalls freue mich sehr auf dieses Erlebnis! Und wer weiss – vielleicht bin ich ja sogar am nächsten Snow Bike Festival im Januar 2017 als Wettkämpfer selbst mit dabei…:)