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Freitag, 4. März 2016

Me beim Nachtskifahren mit Fondue-Ronda

Zweisimmen Tourismus liess sich zum Abschluss der Nachtskifahr-Saison 2015/16 etwas ganz Spezielles einfallen. Nachtskifahren an sich ist schon etwas Besonderes. Wenn dieser Anlass noch mit einem Fondueessen gespickt ist, wird es zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ich war diesen Winter bereits beim Nachtskifahren an der Wispile und durfte dort mit Flutlicht die Piste runter sausen. Da liess ich mir eine zweite Chance, inklusive Fondue-Plausch nicht nehmen.
Voller Erwartung begab ich mich mit Freunden um 18 Uhr nach Zweisimmen zur Talstation Rinderberg.
Wir waren bei Weitem nicht die einzigen, die von diesem Novum begeistert waren. Etliche „angefressene“ Skifahrer und Snowboarder standen bei der Talstation Schlange, um einen Fondue-Pass für 10 Franken zu ergattern.

Obwohl ich mich gut eingepackt hatte und wie ein Eskimo fühlte, froren mir beinahe die Finger ab. Trotz einem geliehenen, zweiten Paar Handschuhe, verbesserte sich der Zustand meiner Finger erst nach zwei Abfahrten, als ich mir die erste Portion Fondue und ein Glas Weisswein zu Gemüte führte. Die Stimmung war locker und es wurde viel gelacht.

Ausgelassene Stimmung beim Fondueplausch

Nach der ersten Stärkung bei der Talstation machten wir uns auf den Weg zur Mittelstation. Ohne die Skis ausziehen zu müssen, genossen wir eine zweite Runde Fondue in angenehmer Gesellschaft.

Durch das rege Treiben auf der Skipiste bildeten sich von Zeit zu Zeit einzelne Unebenheiten. Und genau so ein kleiner Schneehaufen wurde mir dann auch zum Verhängnis. Ich verlor die Kontrolle, konnte mich nicht mehr halten und flog kopfüber in den Schnee. Nachdem ich mich aufgerafft hatte und wir uns die Tränen vor Lachen über meine Tollpatschigkeit aus dem Gesicht gewischt hatten, legten wir unseren letzten Zwischenstopp im Restaurant Fang ein.

Romantische Abendstimmung am Rinderberg

Wir haben noch ein letztes mal das Brot im Fondue Caquelon getunkt, und traten nach diesem gelungenen Abend mit vollem Bauch und einem Rucksack voller guter Eindrücke gegen 21.30 Uhr die Heimreise ins Tal an.

Ich hoffe dieser super Anlass wird im nächsten Winter wieder stattfinden. Dann werde ich auf jeden Fall wieder mit von der Partie sein.

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